Wachsende Zahl gottgeweihter Jungfrauen bekommt neue Instruktion

Gottgeweihte Jungfrauen leben als "Braut Christi".
Foto: Pixabay (Referenzbild / CC0)
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In der heutigen Zeit sind diese Frauen ein besonderes Zeugnis für ein Gott geweihtes, sich heiligendes Leben - zur Kirche gehören geweihte Jungfrauen jedoch schon seit der frühesten Christenzeit. Nun hat der Vatikan eine neue Instruktion für die Frauen vorgestellt, die als "Braut Christi" leben.

Unter dem Titel Ecclesiae Sponsae Imago hat die Ordenskongregation ein dreiteiliges Dokument vorgestellt, in dem das Charisma der Berufung beleuchtet wird, dessen großes Vorbild Maria, die Muttergottes ist. 

Beteiligt haben sich daran Frauen, die eine solche Berufung zum Ordo virginum leben, aber auch Experten und Bischöfe aus aller Welt, so die Ordenskongregation.

Schon im Neuen Testament ist die Lebensform der gottgeweihten Jungfrau zu finden, so die Kongregation, dessen Ritus Papst Paul VI.  im 20. Jahrhundert erneuerte, und der im 21. Jahrhundert weltweit wächst. Derzeit gibt es mittlerweile schätzungsweise 5.000 Frauen, die auf allen Kontinenten als gottgeweihte Jungfrauen leben.

Ihre - seit apostolischen Zeiten bezeugte - Rolle in der Kirche, auch und gerade als "eschatologisches Zeichen", wird im Dokument herausgearbeitet. Aber auch praktische Aspekte kommen zur Sprache, etwa, dass diese Jungfrauen keineswegs alleine wohnen müssen, sondern auch gemeinsam oder - etwa als Tante - in einer Familie leben können.

Außerdem ordnet das Schreiben diese weibliche Berufung in das Gefüge der Kirche ein und klärt spezifische Fragen, etwa wie vorzugehen ist, wenn gottgeweihte Jungfrauen einer Gemeinschaft Apostolischen Lebens beitreten wollen.

In deutscher Sprache liegte das Schreiben bis dato nicht vor.

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