Neueste Nachrichten: Berufung

Papst Franziskus betet im Petersdom am 8. Juli 2019 / Vatican Media / CNA Deutsch

Gegen den Trend in Europa: Papst betet um Berufungen

20. April 2024

Von Rudolf Gehrig

Am morgigen Sonntag wird die Kirche den 61. Weltgebetstag um geistliche Berufungen begehen. Papst Franziskus will damit gegen einen Trend in Europa ankämpfen: den Berufungsschwund.  

Die 16 neuen Priester von Seoul (Südkorea) / Erzbistum Seoul

Der Weltjugendtag 2027 kann kommen: 16 Priester und 25 Diakone in Seoul geweiht

6. Februar 2024

Von Walter Sánchez Silva

Erzbischof Peter Chung Soon- taek von Seoul hat 16 neue Priester und 25 neue Diakone für die Erzdiözese geweiht, die im Jahr 2027 den Weltjugendtag in Südkorea ausrichten wird.

José María Méndez aus Sevilla, Spanien, wird dank des Films "Libres" im Alter von 53 Jahren zum Trappisten. / José María Méndez

Lieber Mönch als Maler? Warum dieser spanische Künstler ein Trappist wird

6. Februar 2024

Von Nicolás de Cárdenas

Ende Februar wird José María Méndez in die Abtei Santa María de las Escalonias des Zisterzienserordens der strengen Observanz eintreten, das in der gleichnamigen Bergkette in der südlichen Provinz Córdoba in Spanien liegt.

Illustration / Kelvin Whitehurst / Unsplash (CC0)

Harmonie im Dunkeln: Schwester Chiaras bewegendes Leben als Nonne und blinde Komponistin

Schwester Chiara Antonella, 57 Jahre alt und von Geburt an blind, hat das, was viele als Einschränkung ansehen würden, in eine Quelle der Inspiration und Hingabe verwandelt.

Edoardo Santini / Instagram

Italiens „schönster Mann“ gibt seine Modelkarriere auf und wird Priester

7. Dezember 2023

Von Almudena Martínez-Bordiú

Edoardo Santini, der als „schönster Mann Italiens” gilt, hat beschlossen, seine vielversprechende Karriere als Model aufzugeben — um katholischer Priester zu werden.  

Vom Weltjugendtag 2023 in Lissabon, Portugal, der "Stadt der Freude", erzählt eine Schwester der Iesu Communio (Gemeinschaft in Jesus) ihre Berufungsgeschichte gegenüber ACI Prensa, dem spanischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch / ACI Prensa/YouTube

"Papst Benedikt war für mich wie ein Vater": Junge Ordensfrau erzählt in Lissabon

6. August 2023

Von Almudena Martínez-Bordiú

Beim Weltjugendtag in Lissabon hat eine Schwester der Iesu Communio  — Gemeinschaft in Jesus — gegenüber ACI Prensa, dem spanischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA, ihre Berufungsgeschichte als Frau in der Kirche erzählt.

Pater John Michael Fillie im St. Mary's Nursing Home & Hospital, Phoenix Park, Dublin. Pater Fillie war von 2013 bis 2021 als katholischer Seelsorger im Krankenhaus tätig, bevor ihm aufgrund seines Alters und des COVID-19-Ausbruchs zum Ruhestand geraten wurde. / Fr. John Michael Fillie

Junger Moslem, der heimlich katholisch wurde, ist Sierra Leones erster eigener Missionar

8. April 2023

Von Agnes Aineah

In der Pfarrei Unserer Lieben Frau der Siege in Gerihun in der katholischen Diözese Bo in Sierra Leone wartet ein sechsjähriger Junge, bis der irische Priester, der die Messe zelebriert, den Schlusssegen erteilt hat, bevor er auf die Stufen des Pfarrhauses stürmt und darum bettelt, ins Pfarrhaus gehen zu dürfen.

Ein Portrait der Familie /  Ragheed Nenwaya

Irakische Familie feiert vier Ordensberufungen

4. März 2023

Von Georgena Hababba

In der christlichen Kleinstadt Karakosch in der irakischen Provinz Ninive mit ihren nur 35.000 Einwohnern gibt es immer wieder Familien, deren Söhne oder Töchter ihr Leben als Priester, Mönche oder Nonnen verbringen. Doch selbst für diese Stadt ist es einzigartig, dass es in einer Familie gleich mehrere Ordensleute gibt. Die Familie Al-Banna hat acht Kinder, von denen sich die Hälfte für die Ehe und die andere Hälfte für das Ordensleben entschieden hat. "Unser Haus war eine Oase, in der geweihte Priester, Mönche und Diakone lebten, und wir hörten oft Hymnen und Gebete", sagt Bruder Noiran. Diese liebevolle Umgebung, so die Geschwister, habe ihnen geholfen, ihre eigene Berufung zu erkennen, als sie heranwuchsen. Sie erzählten auch, dass ihre Mutter und ihr Vater die Bildung einer christlichen Familie, die auf der Liebe zu Christus und zur Kirche gründet, in den Mittelpunkt ihres Lebens stellten. Schwester Narmin trat 1994 im Alter von nur 22 Jahren als erste ins Kloster ein, gefolgt von Bruder Nerouan, der 2000 im Alter von 26 Jahren bei den Franziskanerpatres eintrat. Bruder Noiran trat 2005 mit 27 Jahren bei den Dominikanern ein und Schwester Nagelin schließlich 2019 mit 27 Jahren bei den Rosenkranzschwestern. Als die Brüder darüber sprachen, wie es sich anfühlt, wieder als Familie vereint zu sein, drückten sie die Freude aus, die sie erfüllt, "nicht weil wir verschiedenen Orden angehören, sondern weil wir zu dieser Familie gehören, die uns vor allem die Liebe Christi gelehrt hat". Die Verschiedenheit der Orden, in die sie eingetreten sind, ist für die Brüder und Schwestern eine Quelle der Inspiration und der gegenseitigen Bereicherung, und sie verweisen auf die Botschaft des heiligen Paulus, um zu erklären, warum jeder von ihnen dort angekommen ist, wo er ist: "Wir haben verschiedene Begabungen nach der Gnade, die uns gegeben ist" (Röm 12,6). Schließlich hätten die Jünger mit unterschiedlichen Begabungen die eine Weltkirche gegründet. "Wir sollen nicht Kopien voneinander sein, sondern wie die Jünger Christi selbst, denn es gibt keine zwei Jünger, die gleich sind in Begabung, Stil und Methode. Es genügt, dass derjenige, der sie vereint, Christus selbst ist", sagte Schwester Nagelin. Der Eintritt ins Ordensleben, so Bruder Nerouan, sei für keinen von ihnen eine bloße Idee gewesen, sondern vielmehr eine "besondere Gnade", die Gott jedem schenke, den er wolle, und zu der sie von ihren Eltern ermutigt worden seien. Über ihren verstorbenen Vater Nasser Behou Yisi Al-Banna und ihre Mutter Shams Paul Jabo Altoni sagte Schwester Narmin: "In unserem Elternhaus haben wir die Wahrheit dessen gelebt, was Papst Johannes Paul II. ermutigt hat. Er sagte einmal: Die Familie ist die Hauskirche, wie die Familie von Nazareth. Die Gemeinde in Karakosch, die stolz auf ihre christliche Geschichte ist und deren Kultur tief von der Kirche und dem Evangelium geprägt ist, spielte eine große Rolle bei der Entscheidung der vier Geschwister, dem Herrn zu dienen. Zehntausende von Katholiken nehmen daran teil, indem sie durch die Straßen ziehen, Olivenzweige tragen und "Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, Hosianna" singen, um den Tag des Einzugs des Herrn in Jerusalem zu feiern. Obwohl es sich im Allgemeinen um eine einfache Gemeinschaft handelt, spielt die Ortskirche eine wichtige Rolle bei der Förderung von Berufungen und der Unterstützung der Jugendlichen bei der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, indem sie neben Prozessionen und einem reichen liturgischen Leben auch Seminare, Vorträge und theologische und biblische Kurse anbietet. Die Mutter der vier Geschwister, Shams Altony, drückte ihre Freude darüber aus, dass vier ihrer Kinder der Kirche Gottes im Irak dienen, und rief alle auf, sich nicht zu scheuen, auf dem Weg der heiligen Mutter, der Jungfrau Maria, immer Ja zu sagen zum Ruf Gottes.

Eine Menschenmenge begleitet Nathanael Alberione bei seiner Priesterweihe am 21. November 2022. / Pfarrei Christus der Arbeiter

Er war 50 Tage lang im Koma wegen Covid-19 —Nun wurde er zum Priester geweiht

Nathanael Alberione aus Cordoba, Argentinien, hat den Kampf gegen COVID-19 im Jahr 2021 gewonnen und wurde am 21. November zum Priester geweiht. An diesem Tag erhielt er eine besondere Überraschung: Papst Franziskus schickte ihm Worte der Ermutigung und forderte ihn auf, ein "Priester der Peripherie" zu sein.

Papst Franziskus beim X. Weltfamilientreffen auf dem Petersplatz in Rom am 25. Juni 2022. / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Papst Franziskus bei 10. Weltfamilientreffen: "Helft den Kindern ihre Berufung zu finden!"

25. Juni 2022

Von Rudolf Gehrig

Papst Franziskus hat am Samstagabend Familien dazu aufgerufen, die Berufung zur Familie zu leben und den Kindern dabei zu helfen, ihre eigene Berufung zu finden. In seiner Predigt am vorletzten Tag des Weltfamilientreffens ermahnte der Pontifex am Samstagabend auf dem Petersplatz die Eltern, ihre Kinder nicht zu sehr zu verhätscheln. Hauptzeleberant der Heiligen Messe war allerdings nicht der Papst selbst, sondern Kardinal Kevin Farrelll, der das Dikasterium für die Laien, die Familien und das Leben leitet und für die Organisation des Weltfamilientreffens zuständig ist.

Foto: CNA / Daniel Ibanez /

Papst Franziskus ruft zur Nachfolge Christi auf und bittet um Applaus für alle Mütter

8. Mai 2022

Von Rudolf Gehrig

Papst Franziskus hat in seiner Ansprache zum "Regina Coeli" auf dem Petersplatz über die Beziehung des Hirten Jesus Christus zu seinen "Schafen" gesprochen. Er ermutigte die Gläubigen dazu, dass es vor allem darum gehe, auf Jesus zu hören, ihn zu kennen und ihm nachzufolgen.

Pfarrer Regamy Thillainathan / Erzbistum Köln

Kölner Regens: Junge Leute "erleben uns tatsächlich nicht mehr als relevant"

Man beschäftige sich in der Kirche "zu sehr mit unseren eigenen strukturellen Fragen", anstatt "dort zu sein, wo die Menschen uns brauchen".

Papst Franziskus bei der Feier der Göttlichen Liturgie am Fest Kreuzerhöhung, 14. September 2021 im slowakischen Presov. / Vatican Media / EWTN

Papst Franziskus: Alle sind berufen, Menschheit zu einen und "mit Gott zu versöhnen"

Der Weltgebetstag um geistliche Berufungen findet am 8. Mai statt.

Priesterweihe in der Lateranbasilika / Daniel Ibanez / ACI Group

Elf neue Priester für die Diözese Rom – Priesterweihe am kommenden Sonntag

4. Mai 2022

Von Susanne Finner

Am kommenden Sonntag, dem vierten Sonntag der Osterzeit, der auch "Sonntag des Guten Hirten" genannt wird, werden um 10.00 Uhr in der Lateranbasilika elf Diakone zum Priester geweiht werden.

Die Schwestern und Ordensfrauen Isabela, Roziane und Mariana Guimaraes (von links) / Sr. Roziane Guimaraes

Diese drei Schwestern wurden als Nonnen in denselben Orden berufen

8. April 2022

Von Natalia Zimbrão

Schwester Mariana, Schwester Roziane und Schwester Isabela Guimaraes sind drei blutsverwandtschaftlich verbundene Schwestern, die ihrer Berufung zum Ordensleben in der gleichen Kongregation gefolgt sind: dem Institut der Schwestern von Unserer Lieben Frau vom Guten Rat.  

Papst Franziskus spricht beim Internationalen Theologischen Symposium in der Audienzhalle des Vatikans am 17. Februar 2022 über das Priestertum. / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Was Papst Franziskus über seine 52 Jahre als Priester und den Zölibat denkt

17. Februar 2022

Von Hannah Brockhaus

Papst Franziskus hat am Donnerstag eine lange Betrachtung seiner mehr als 52 Jahre umfassenden Priesterschaft angestellt und anderen Klerikern Ratschläge gegeben, die er als "Abgesang" seines priesterlichen Lebens bezeichnete. Bei der Eröffnung einer dreitägigen vatikanischen Konferenz über die Theologie des Priestertums am 17. Februar sagte der 85-jährige Papst, dass es hier "keine Theorie gibt, ich spreche über das, was ich gelebt habe". "Es mag sein, dass diese Betrachtungen der 'Abgesang' meines eigenen priesterlichen Lebens sind, aber ich kann Ihnen versichern, dass sie die Frucht meiner eigenen Erfahrung sind", sagte er.

Passionistin im Klostergarten: Die Berufung zur Nonne prägt das ganze Leben / www.passionistnuns.org

Ein authentisches Leben: Schwester Miriam Esters Weg zur Passionistin

10. November 2021

Von Hans Jakob Bürger

Sr. Miriam Esther möchte gemäß ihrem ersten Gelübde als Passionistin eine treue Braut des gekreuzigten und verherrlichten Jesus sein

Ende des 15. Jahrhunderts entstand diese Darstellung der Fürsprecherin der Architekten, Sankt Barbara, von Giovanni Antonio Boltraffio. / Wikimedia

Heilige für alle: Welchem Heiligen man sich in welchem Beruf anvertrauen kann

7. September 2021

Von ChurchPOP/CNA Deutsch

Alle können heilig werden – es ist die Lebensaufgabe aller Katholiken, dies im geistlichen Kampf zu wagen, und anderen dabei zu helfen.  

Cameron Song Sellers als Soldat und als Seminarist / Foto: Cameron Song Sellers / EWTN News In Depth

Militärseelsorger inspirierten diesen Soldaten, ins Priesterseminar einzutreten

"Seelsorger sind so ähnlich wie Sanitäter. Wir wissen nicht wirklich, was sie tun, sie sind geheimnisvoll. Aber wenn man wirklich einen braucht, ist man einfach froh, dass sie da sind."

P. Clemens Blattert SJ  / Deutsche Bischofskonferenz

Deutsche Bischofskonferenz: Zentrum für Berufungspastoral zieht um und erhält neuen Leiter

29. April 2021

Von Rudolf Gehrig

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat mit Zustimmung der Zentraleuropäischen Provinz des Jesuitenordens P. Clemens Blattert SJ (Frankfurt am Main) zum neuen Direktor des Zentrums für Berufungspastoral (ZfB) berufen. Zugleich wird der Standort des ZfB von Freiburg nach Frankfurt am Main (St. Georgen) verlegt und die Jugend- und Berufungspastoral auf Bundesebene stärker miteinander verbunden.