Corona-Pandemie: Papst Franziskus feiert Ostern ohne "physische Präsenz" von Gläubigen

Papst Franziskus feiert am Ostersonntag, dem 21. April 2019, die heilige Messe auf dem Petersplatz.
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Papst Franziskus wird die Karwoche und Osterfeierl, an der normalerweise mehrere tausend Menschen teilnehmen, in diesem Jahr ohne das Volk Gottes begehen.

Das hat die Präfektur des Päpstlichen Haushaltes mitgeteilt. 

Wegen des weltweiten Notstandes im Zuge der Coronavirus-Pandemie werden – das teilt die Präfektur auf ihrer Website mit – die "liturgischen Feierlichkeiten der Karwoche ohne die physische Präsenz der Gläubigen gefeiert".

Die Präfektur des Päpstlichen Haushaltes ist unter anderem zuständig für die Verteilung der kostenlosen Karten für Pilger, die an den Generalaudienzen und Gottesdiensten des Papstes teilnehmen wollen.

Papst Franziskus soll demnach privat die Karwoche begehen, die eigentlich mit einer öffentlichen Messe auf dem Petersplatz am 5. April beginnen würde.

Am Gründonnerstag, 9. April, wird der Pontifex eigentlich im Petersdom die Chrisammesse feiern, und für den Karfreitag, 10. April, ist neben der liturgischen Feier im Petersdom das Beten des Kreuzweges am Kolosseum in Rom geplant.

Wo und wie diese Zelebrationen nun stattfinden, ist derzeit noch unklar. 

Das gilt auch für die Osterfeier im Petersdom, und den traditionellen Ostersegen, den der Papst am Ostersonntag um 12 Uhr vom Balkon über dem Petersplatz den Segen "Urbi et Orbi" spendet. Der Platz ist derzeit ebenfalls gesperrt.

Wie die Website der Präfektur mitteit, sollen Generalaudienzen und der Angelus bis zum 12. April ohne die physische Anwesenheit von Papst Franziskus abgehalten werden: Statt dessen übertragt der Vatikan ein Video des Pontifex aus der Bibliothek des Apostolischen Palastes.

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei. 

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