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Bischof Timmerevers unterstreicht Bedeutung von Bildung für „gerechte Gesellschaft“

Bischof Heinrich Timmerevers

Bischof Heinrich Timmerevers von Dresden-Meißen hat die Bedeutung von Bildung für eine „gerechte Gesellschaft“ unterstrichen. Auf Beschluss der Vereinten Nationen gilt der 24. Januar als Internationaler Tag der Bildung, was den Anlass für die Wortmeldung des Bischofs bildete.

„Bildung ist mehr als Wissensvermittlung, sie ist ein Dienst an der Würde des Menschen“, stellte Timmerevers am Samstag klar. „Bildung eröffnet jungen Menschen Orientierung, stärkt ihre Urteilskraft und befähigt sie, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und digitaler Veränderungen brauchen Kinder und Jugendliche verlässliche Lernorte, die Wissen, Werte und Gemeinschaft miteinander verbinden.“

„Unsere katholischen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen stehen dafür“, zeigte sich der Bischof überzeugt. „Sie begleiten Menschen von Anfang an, nehmen unterschiedliche Lebensrealitäten ernst und setzen sich dafür ein, dass Bildung niemanden ausschließt. Denn eine gerechte Gesellschaft wächst dort, wo Bildung allen zugänglich ist.“

Als Vorsitzender der Kommission Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hatte Timmerevers im Oktober das Papier „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“ verantwortet. Demnach ist die „Vielfalt sexueller Identitäten ein Faktum“.

Der Passauer Bischof Stefan Oster SDB hatte das Papier in einem längeren Aufsatz wenige Tage später Passage um Passage auseinandergenommen. So schrieb er etwa zusammenfassend, der Text verwende „innerweltlich aufgefundene menschliche Zustände, lädt sie normativ auf – als von Gott geliebte und gewollte Vielfalt, die zugleich ‚Identitäten‘ sind – und versucht dann die Glaubensperspektive so weit wie möglich draußen zu halten – vor allem, wenn sie mit einem vermeintlich veralteten Wahrheitsanspruch daherkommt. Oder er verkürzt die Glaubensperspektive derart, dass sie in ein neues, vor allem ideologisch geprägtes Menschenbild hineinpasst: Menschwerdung heißt dann, die eigene queere Identität finden und die Offenbarung so deuten dürfen, dass sie mich darin vor allem bestätigt.“

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