Papst Leo ermutigt Bischof Voderholzer, glaubenstreue Katholiken zu unterstützen

Bischof Rudolf Voderholzer
screenshot / YouTube / bistumregensburg

Das Bistum Regensburg hat nach der Audienz bei Papst Leo XIV. für Bischof Rudolf Voderholzer am Samstag einige inhaltliche Details zum Gespräch bekannt gegeben. So habe der Pontifex den Bischof ermutigt, „besonders die Gläubigen zu unterstützen, die in Treue zur überlieferten Lehre stehen und in Gebet und Werken der Nächstenliebe das kirchliche Leben tragen“.

Zudem habe Leo ihn aufgefordert, „in seinen pastoralen Bemühungen um Evangelisierung weiterzugehen“, teilte das Bistum mit.

Inzwischen konnte bereits eine Reihe deutscher Bischöfe mit Papst Leo persönlich sprechen. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) berichtete: „Nach dem Konferenzvorsitzenden Georg Bätzing (Limburg) gehörten dazu in den vergangenen vier Monaten die Erzbischöfe Udo Bentz (Paderborn), Stefan Heße (Hamburg), Reinhard Marx (München und Freising) sowie die Bischöfe Stephan Ackermann (Trier), Bertram Meier (Augsburg), Stefan Oster (Passau) und Heiner Wilmer (Hildesheim).“

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Gerade mit Blick auf den Synodalen Weg mit seinen teils radikalen Änderungsbestrebungen an der überlieferten kirchlichen Lehre – etwa in Sachen Frauenordination und Homosexualität – ist die Kirche in Deutschland deutlich in zwei Lager gespalten. Neben Voderholzer waren drei weitere Diözesanbischöfe nach mehreren vatikanischen Ermahnungen aus dem Prozess ausgestiegen, nämlich Oster sowie Kardinal Rainer Maria Woelki, der Erzbischof von Köln, und Gregor Maria Hanke OSB, der inzwischen emeritierte Bischof von Eichstätt.

Aus der Diözese Regensburg war nun zu lesen: „Bischof Voderholzer überbrachte Papst Leo XIV. Grüße des Bistums Regensburg, stellte ihm die Arbeit des Institut Papst Benedikt XVI. vor und überreichte ihm die neuesten Publikationen. Der Bischof dankte dem Heiligen Vater für seine große Wertschätzung für das theologische Werk Joseph Ratzingers / Benedikts XVI.“

„Daran anknüpfend sprachen die beiden u. a. über die aktuellen Herausforderungen in der Theologie, die sich in der Frage nach dem Menschenbild im Licht der christlichen Offenbarung verdichteten“, hieß es. „Ähnlich wie im 4. Jahrhundert die Christologie sei gegenwärtig die Anthropologie der Ort, wo sich das Schicksal von Glaube und Kirche entscheidet.“