"Gemeinschaft mit Christus": Franziskus spricht über Reise in den Kaukasus

Papst Franziskus begrüßt Pilger bei der Generalaudienz am 5. Oktober 2016.
CNA/Daniel Ibanez
Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am heutigen 5. Oktober über seine Reise in den Kaukasus gesprochen. 
 
Er danke Gott für diese Reise nach Georgien und Aserbaidschan, "die gewissermaßen meinen Besuch in Armenien letzten Juni fortgeführt und ergänzt hat", sagte Franziskus. Er habe diese drei Länder des Kaukasus besucht, "einerseits um die Katholiken dort zu stärken und andererseits um diese Völker auf dem Weg zum Frieden und zur Brüderlichkeit zu unterstützen".
 
Die katholische Kirche in Georgien und Aserbaidschan sei gerufen, betonte der Pontifex, gemeinsam mit den anderen Kirchen und im Dialog mit den anderen Religionsgemeinschaften den Menschen nahe zu sein.
Bewegend waren die Begegnung mit Patriarch Ilia II. und der Besuch der georgisch-orthodoxen Kathedrale in Tiflis. Mit den Gläubigen der Chaldäischen Kirche habe ich besonders für den Frieden in Syrien, im Irak und im ganzen Nahen Osten gebetet. Ferner habe ich daran erinnert, dass die wahre Mission und Sendung darin bestehen, die Anziehungskraft Christi durch die enge Verbindung mit ihm im Gebet und in der konkreten Nächstenliebe sichtbar zu machen. Diese Art von Präsenz als Same des Reiches Gottes ist auch in Aserbaidschan nötig, wo nur wenige hundert Katholiken leben.
"Die Gemeinschaft mit Christus drängt uns dazu, die Begegnung und den Dialog mit allen zu suchen, die an Gott glauben, um gemeinsam eine gerechtere und solidarischere Welt aufzubauen", so der Papst.
 

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