Bonifatiuswerk fördert Diaspora-Arbeit im Erzbistum Paderborn mit 200.000 Euro

Sitz des Bonifatiuswerks in Paderborn
Patrick Kleibold / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Das Bonifatiuswerk, welches die Seelsorge in Regionen in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum unterstützt, in denen nur wenige Katholiken leben, fördert die Diaspora-Arbeit im Erzbistum Paderborn mit 200.000 Euro. Das Hilfswerk ist in Paderborn beheimatet.

Der für das Bonifatiuswerk im Erzbistum Paderborn zuständige Geistliche Rat Wolfgang Winkelmann betonte: „Wir sind sehr froh, dass wir auch in der schwierigen Zeit nach der Corona-Pandemie und in der doch angespannten wirtschaftlichen Situation das Gemeindeleben in den Diaspora-Kirchengemeinden unseres Erzbistums finanziell entlasten und 2023 richtig gut fördern können.“

Hauptsächlich gehe es bei den Förderungen um Baumaßnahmen, ohne die „so manches pastorale Angebot in den Diasporagemeinden des Erzbistums Paderborn nicht umsetzbar“ wäre, sagte Prälat Thomas Dornseifer, der Vertreter des Paderborner Diözesanadministrators Michael Bredeck, der zugleich Vorstandsmitglied im Bonifatiuswerk für das Erzbistum Paderborn ist. „Die Solidarität und Unterstützung ist für das Glaubensleben vieler Diaspora-Gemeinden zunehmend wichtig.“

„Aufgrund der relativ geringen Zahl ihrer Mitglieder brauchen Diasporagemeinden neben den Zuschüssen des Erzbistums immer noch weitere Spenden. Ihren Eigenanteil bei Baumaßnahmen können sie sonst oft nicht stemmen“, erläuterte Dornseifer. „Das Bonifatiuswerk im Erzbistum Paderborn unterstützt Diaspora-Gemeinden bei solchen finanziellen Kraftanstrengungen. Darauf können sich die Kirchengemeinden schon seit Jahrzehnten hundertprozentig verlassen. Und das soll auch zukünftig so bleiben.“