Papst Franziskus und der ehemalige Präsident Clinton führen ein "besonderes Gespräch"

Bill Clinton und Papst Franziskus
Vatikanisches Dikasterium für Kommunikation

Papst Franziskus und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton werden in der kommenden Woche beim Jahrestreffen der "Clinton Foundation" über aktuelle Probleme der Welt diskutieren, wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.

Das Treffen soll am Montag, 18. September, in Form eines "besonderen Gesprächs" stattfinden: Es wird erwartet, dass sich die Diskussion darauf konzentriert, "was notwendig ist, um die drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen", so die Stiftung, darunter "der Klimawandel, die Migrationskrise, das Wohlergehen von Kindern und die Mission und Projekte des Kinderkrankenhauses Bambino Gesù".

Bambino Gesù ist ein vatikanisches Kinderkrankenhaus in Rom. Papst Franziskus hat es mehrfach besucht und sehr gelobt. Er nannte es eine "Familie", die durch ihre medizinischen Dienste ein "menschliches Zeugnis" gebe.

In seiner Pressemitteilung vom Donnerstag kündigte das Krankenhaus an, dass auch Vertreter der Einrichtung an dem Symposium teilnehmen werden. Das Krankenhaus sagte, es benötige "große finanzielle Unterstützung", um seine medizinischen Aktivitäten fortzusetzen, und werde bei dem Treffen "die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit auf diese Bedürfnisse lenken".

Franziskus hat sich in diesem Jahr bereits mit Bill Clinton in der päpstlichen Residenz Casa Santa Marta getroffen, obwohl Einzelheiten über dieses Treffen noch nicht veröffentlicht wurden.

Vor zwei Jahren nahm Chelsea Clinton - Vizepräsidentin der Clinton Foundation - an einem virtuellen Symposium des Vatikans zum Thema Gesundheit teil.

Auf ihrer Website preist die Clinton Foundation ihre globale Initiative als "Schaffung einer Gemeinschaft von Machern, die gemeinsam die dringendsten Herausforderungen der Welt angehen".

Weitere Gäste des Symposiums in der kommenden Woche sind US-Finanzministerin Janet Yellen, der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair und die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer.

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Nach Angaben der Clinton Foundation hat die Globale Initiative "über 9.000 Organisationen geholfen, mehr als 3.900 Aktionsverpflichtungen einzugehen", die sie als "neue, spezifische und messbare Projekte und Programme" bezeichnet.

Übersetzt und redigiert aus dem Original der CNA Deutsch-Schwesteragentur.