Zwei kirchliche Banken streben Fusion unter dem Namen „Pax-Bank für Kirche und Caritas“ an

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Roman Wimmers / Unsplash

Zwei traditionsreiche kirchliche Banken, beheimatet in den Erzdiözesen Köln und Paderborn, streben bis Mitte 2025 eine Fusion unter dem Namen „Pax-Bank für Kirche und Caritas“ an.

Die neue Bank, in der die Pax-Bank aus Köln und die Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn aufgehen sollen, würde eine Bilanzsumme von etwa neun Milliarden Euro sowie ein Kundenvolumen von rund 18 Milliarden Euro haben, wie aus einer Mitteilung am Dienstag hervorging.

Für die Pax-Bank sagte der Vorstandsvorsitzende, Klaus Schraudner: „Gemeinsam können wir unseren Service und unsere Angebote für unsere Mitglieder und Kunden noch zielgenauer und innovativer gestalten und unseren Mitarbeitenden interessante, zukunftsfähige Arbeitsplätze anbieten.“

Richard Böger, der Vorstandsvorsitzende der Bank für Kirche und Caritas, zeigte sich überzeugt: „Die Pax-Bank und die Bank für Kirche und Caritas sind ideale Partner, die sich sehr gut ergänzen.“

In der Mitteilung hieß es: „Gemeinsames Ziel ist es, die wachsenden Anforderungen der institutionellen und privaten Mitglieder und Kunden durch exzellenten Kundenservice und innovative Produkte und Leistungen zu erfüllen. Dadurch ergeben sich vielfältige neue Chancen, die Spezialisierung für Kunden und Themen voranzutreiben, die Fachkenntnisse zu bündeln und Mitarbeitende noch gezielter einzusetzen.“

Die Kölner Pax-Bank besteht seit 1917, der Vorläufer geht sogar auf das Jahr 1905 zurück. Die Bank hat Filialen in Berlin, Aachen, Essen, Erfurt, Mainz und Trier. Hinzu kommt eine Niederlassung in Rom. Die Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn ist deutlich jünger – sie wurde 1972 gegründet.

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