Shalompreis für das Friedensprojekt "Parents Circle Families Forum"

Bischof Hanke im Gespräch mit der Israelitin Robi Damelin und dem Palästinenser Mazen Faraj.
pde/Bernhard Löhlein

Versöhnung statt Rache: Ein Elternkreis der ganz besonderen Art erhält heuer einen der höchstdotierten Menschenrechtspreise Deutschlands – mit am Preis beteiligt ist das Bistum Eichstätt, dessen Oberhirte, Gregor Maria Hanke, die Vertreter nun persönlich traf.

In diesem Jahr geht er an ein Friedensprojekt in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten – an das "Parents Circle Families Forum" (PCFF).

In der Organisation haben sich rund 600 Familien zusammengeschlossen, die alle in dem Konflikt einen nahen Angehörigen verloren haben. Bischof Hanke zeigte sich beeindruckt von den Erzählungen von Robi Damelin und Mazen Faraj, die nicht auf Rache sinnen, sondern in vielen Projekten Zeichen der Versöhnung setzen. Zugleich würdigte Bischof Gregor Maria Hanke den Arbeitskreis Shalom an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der mit der Auszeichnung jedes Jahr einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit und Menschenrechte in der Welt leiste.

Der Shalompreis ist einer der höchstdotierten Menschenrechtspreise Deutschlands. An dem Preisgeld von ca. 20.000 Euro beteiligt sich auch das Bistum Eichstätt.

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