5 kernige Tipps für eine echte Fastenzeit

Symbolbild
Foto: Pixabay (CC0)
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Diese fünf Vorschläge sind nicht für jedermann, sondern nur für Christen, welche dieses Jahr einmal die Fastenzeit ernst nehmen und Verzicht üben wollen.

Wer traut sich auch nur auf eines dieser Dinge - oder alle fünf - zu verzichten?

1. Warme Duschen 

Nichts weckt morgens die eigenen Fakultäten – auch die spirituellen – auf wie eine kalte Dusche. Dabei werden wir an die eigene Endlichkeit eiskalt erinnert. Zudem schon man die Umwelt und den Geldbeutel.

2. Im Bett schlafen

Ein warmes, kuscheliges Bett halten viele für selbstverständlich. Ist es aber nicht. Und im Garten von Gethsemane stand auch keines. Also raus mit Isomatte und Schlafsack. Unbeschuhte Karmeliter verzichten das ganze Jahr auf ein Bett. Vierzig Tage sind dagegen ein Pappenstiel.

3. Alle Sozialen Medien

"Ach ich faste jetzt mal Instagram". Das kann jeder. Aber alle Sozialen Medien? Facebook, Twitter, Pinterest? Na klar. Das kann auch jeder – und jeder hat mehr davon. Statt dessen ein paar gute Bücher zurechtlegen, und schon haben Geist und Seele mehr von dieser Fastenzeit.

4. Netflix, YouTube, Fernsehen

Die Zeit, die man sonst Netflix-Serien oder der guten alten Glotze verbringt, einfach mal in was besseres stecken. Eine kleine Runde mit dem Fahrrad oder dem Hund drehen und dabei den Rosenkranz beten. Oder Kerze anzünden und mit der Bibel eine halbe Stunde verbringen – heißt nicht umsonst Lectio Divina – göttliche Lesung. 

5. Koffeinhaltige Getränke 

Die täglichen drei Euro für den Latte Macchiato gehen in den vierzig Tagen der Fastenzeit an Kirche in Not oder einen anderen, wirklich guten Zweck. 

Für manche mag das alles verrückt klingen – aber für die klingt auch verrückt, was Jesus Christus für uns aufgeben hat. Sich damit zu identifizieren, und so Jesus im Geheimnis seiner Passion, seines Todes und seiner Auferstehung nachzufolgen: Das ist die Herausforderung für jeden Christen. Also, packen wir es an!

Veröffentlicht exklusiv für CNA in deutscher Sprache mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von www.ChurchPOP.com - Ersterscheinung am 17.2.2017. Wiederveröffentlichung oder andere Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung

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