Bistum Münster: Laie leitet als Kanzler in Zukunft die Verwaltung

Der St.-Paulus-Dom in Münster
Foto: Marie-Luise Carl (CC BY-SA 2.5)

In der Position des Kanzlers soll im kommenden "Spar- und Strategieprozess" ein Laie die Verwaltung im Bistum Münster leiten. Das teilte die Diözese am heutigen Montag mit. Die Änderung tritt zum 1. Februar in Kraft.

Als Dienstvorgesetzter der Mitarbeiter leitet der Verwaltungsdirektor zudem die "administrativen und wirtschaftlichen Angelegenheiten" im Generalvikariat.

Im Bischöflichen Generalvikariat in Münster arbeiten derzeit rund 530 Mitarbeitende. Im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums, für den die Bistumsverwaltung zuständig ist, leben gut 1,5 Millionen Katholiken.

Der Generalvikar, Klaus Winterkamp, "konzentriert sich künftig auf die Verantwortung für die pastoral-strategische Ausrichtung und das theologisch-pastorale Profil", so das Bistum.

In einem Schreiben an die Angestellten der Bistumsverwaltung begründet Winterkamp die Entscheidung damit, dass die bisherige Struktur "den komplexen Anforderungen und zunehmend pluraleren Gestalten von Kirche und den vielfältigen Veränderungen der letzten Jahre in Kirche und Gesellschaft oft nicht mehr gerecht" werde.

Es gehe darum "die katholische Kirche im Bistum Münster und auch ihre Verwaltungszentrale zukunftsfähig und anschlussfähig an gesellschaftliche und kirchliche Veränderungen zu machen – nicht als Selbstzweck, sondern im Dienst für die Menschen", so die Mitteilung des Bistums.

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