"Ein Scherz": Spaniens Bischöfe betonen, dass nicht nur geimpfte Priester Seelsorger sind

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Foto: Paul Sri / CNA

Die spanische Bischofskonferenz hat einen Zeitungsbericht als "Scherz" bezeichnet, demzfufolge Priester, die nicht gegen COVID-19 geimpft sind, vom Dienst suspendiert werden sollen.

Die Meldung erschien an einem Tag, der in Spanien ähnlich wie der erste April begangen wird.

"Alerta Digital" berichtete am 28. Dezember, dass Kardinal Juan José Omella von Barcelona, Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz, sagte: "Die Bischofskonferenz ordnet an, dass nur Priester, die nach allen Richtlinien geimpft sind, ihr Amt ausüben können."

In dem Bericht von Alerta Digital heißt es weiter, dass Priester, die sich nicht impfen lassen wollen, "dreißig Tage Zeit haben, um die übliche Impfung zu erhalten", und dass sie, wenn sie dem nicht nachkommen, "streng verwarnt und anschließend mit der Aussetzung ihres pastoralen Auftrags und ihres Gehalts sanktioniert werden".

"Wenn sie in ihrem Ungehorsam verharren, ist ihre Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgeschlossen. Ungeimpfte Priester können also nicht öffentlich die Messe lesen oder gar die Sakramente spenden", so Alerta Digital.

Die spanische Bischofskonferenz reagierte jedoch am 5. Januar auf Twitter: "Diese Nachricht ist falsch, sehr typisch für den 28. Dezember".

Das Fest der Heiligen Unschuldigen, der 28. Dezember, ist in Spanien und anderen spanischsprachigen Gesellschaften ein Tag für Streiche. Die inocentes sind entweder die Opfer von Streichen (inocentadas) oder aber selber die Ausübenden der Streiche.

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Übersetzt und redigiert aus dem Original der CNA Deutsch-Schwesteragentur.