Familie betet für verschwundenen Jesuitenpater

Die Geschwister des in Syrien verschwundenen Jesuitenpater Dall'Oglio
Foto: Mercedes de la Torre / CNA Deutsch
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Sechs Jahre nach seiner Entführung in Syrien haben die Verwandten und Freunde des italienischen Priesters Paolo Dall'Oglio für den verschwundenen Jesuitenpater gebetet.

Sie würden die Hoffnung nicht aufgeben, dass der von Islamisten entführten Pater am Leben sei und freikommen werde.

Das sagten Geschwister von Dall'Oglio bei einem kürzlichen Treffen mit Journalisten in Rom, an dem ACI Prensa teilnahm, die spanischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.

Das Schicksal ihres Bruders hänge nicht mehr von Menschen ab, sondern sei in Gottes Hand, so Immacolata Dall'Oglio. Sie und ihre Geschwister seien voller Hoffnung, "auch wenn man bedenkt, was passiert sein mag".

Gleichzeitig betonten die Geschwister, dass sie für Frieden in Syrien beten. Das wäre auch der Wunsch ihres Bruder gewesen.

Francesca, eine weitere Schwester des vermissten Missionars, erinnerte an ein privates Treffen der Familie Dall'Oglio mit Papst Franziskus, kurz vor dessen Reise nach Abu Dhabi am 30. Januar.

Vier Schwestern, ein Bruder und die ältere Mutter des Missionars nahmen an der Begegnung mit dem Papst teil, so die Verwandte des Priesters.

"Dem Heiligen Vater zuzuhören und ihn sehen zu können, das war ein enormer Reichtum und Glück, denn es gibt viele Menschen, die diese Nähe spüren möchten", sagte Francesca Dall'Oglio.

Pater Dall'Oglio war bekannt für sein Engagement um interreligiösen Dialog.

Der Priester verschwand am 29. Juli 2013, und seitdem gibt es keine Nachricht von ihm.

Übersetzt und redigiert aus dem spanischen Original

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