Gesundheitliche Gründe: Afrikareise von Papst Franziskus im Juli "verschoben"

Papst Franziskus am Pfingstsonntag, 5. Juni 2022, im Petersdom.
Foto: Vatican Media

Die für Juli geplante Reise von Papst Franziskus in die afrikanischen Länder Demokratische Republik Kongo und Südsudan ist aus gesundheitlichen Gründen verschoben worden. Das teilte der Vatikan am Freitag mit.

"Auf Bitten seiner Ärzte und um die Ergebnisse der Therapie, der er sich wegen seines Knies unterzieht, nicht zu gefährden, ist der Heilige Vater gezwungen, seine Apostolische Reise in die Demokratische Republik Kongo und in den Südsudan mit Bedauern zu verschieben", sagte Vatikansprecher Matteo Bruni am 10. Juni.

Die Reise, die für den 2. bis 7. Juli geplant und offiziell vorgestellt worden war, wird "auf ein späteres, noch zu bestimmendes Datum verschoben", hieß es in der Erklärung.

Papst Franziskus sollte vom 2. bis 5. Juli in die kongolesischen Städte Kinshasa und Goma und vom 5. bis 7. Juli in die südsudanesische Hauptstadt Juba reisen.

Das vollständige Programm der Reise wurde Ende Mai veröffentlicht.

Franziskus leidet nach Angaben des Vatikans an einer schmerzhaften Bänderentzündung im Knie, die seine Gehfähigkeit einschränke. Seit letztem Monat ist er bei öffentlichen Auftritten auf einen Rollstuhl angewiesen.

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