"Gott segne Kenia": Erster Tag der Afrika-Reise von Papst Franziskus

Papst Franziskus sprach im "State House" in Nairobi
Foto: EWTN Katholisches Fernsehen
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Mit einem Besuch der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat Papst Franziskus am heutigen Mittwoch seine Afrika-Reise begonnen. Neben dem offiziellen Programm im “State House” von Nairobi gab es zahlreiche freundliche Gespräche und Begegnungen.

Als erstes traf Papst Franziskus den kenianischen Staatschef Uhuru Kenyatta. Vor mehreren hundert Vertretern aus Politik, Kirche und dem diplomatischen Koprs bat der Präsident den Papst um sein Gebet und würdigte den Beitrag der katholischen Kirche für sein Land. 

In Kenia betreibt die Kirche rund 8.000 Schulen, fünf Colleges und eine Universität. Auch er habe eine gute katholische Schulbildung gehabt, sagte Präsident Kenyatta. 

Franziskus pries in seiner ersten Ansprache in Afrika die Natur und Schätze Kenias. Diese gelte es zu erhalten und verwalten, ebenso wie den Frieden, für den sich die Anwesenden einsetzen sollten, so der Papst.

Mit Blick auf die islamistischen Terror-Anschläge, die auch in Kenia in der jüngeren Vergangenheit hunderte Todesopfer forderten, betonte der Papst, dass es Mut brauche, um sich für die "großen spirituellen und politischen Werte zu bekennen, welche die Geburt dieser Nation inspiriert haben".  

Der Heilige Vater würdigte auch die ethnische Vielfalt des Landes und seine wichtige Rolle in der Region, bevor er sich dem Thema der Armut widmete.

In allen Gesellschaftsschichten einen Geist der Solidarität zu fördern: Dazu ermutige er die anwesenden Gäste, so Franziskus. Besonders die Armen und Jugendlichen seien zu berücksichtigen. Er versicherte seine Zuhörer der ständigen Bemühungen der katholischen Christen, durch Bildungswerke und caritative Einrichtungen ihren Beitrag für Kenia zu leisten, ein Land dass der Papst als "jung und lebendig" würdigte.

Zum Abschluss segnete Franziskus Kenia und sein Volk in der Landessprache, Swahili. Seine Rede war mehrfach von Applaus unterbrochen worden.

Kurz nach dem Abflug aus Rom hatte der Papst die Journalisten im Flieger begrüßt, darunter Martha Caldéron von CNA/EWTN News: “Ich möchte Euch alle begrüßen und danken für Eure Präsenz bei dieser Reise. Ich freue mich darauf, die Menschen in Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik kennen zu lernen”, sagte Franziskus, während die Maschine der Alitalia im Luftraum über Ägypten flog. Im übrigen habe er nur vor einem Angst auf seiner Afrika-Reise, sagte der Papst: Den Mücken.

Vor seiner Abreise am Morgen hatte der Heilige Vater in der Basilika Santa Maria Maggiore gebetet, wie er es vor jeder Reise zu tun pflegt.

Der Besuch Kenias, Ugandas und der Zentralfrikanischen Republik ist die elfte Auslandsreise des Papstes. Sie dauert noch bis zum 30. November.