Gottes Ruf in unserem Leben – und unsere Antwort: Katechese von Papst Franziskus

Papst Franziskus spricht im Apostolischen Palast des Vatikans
Foto: Vatican Media

In der Begegnung mit Jesus kann jeder Mensch Gott finden, und auf Seinen Ruf antworten: Das hat Papst Franziskus am heutigen Sonntag gesagt.

In seiner Ansprache zum Angelus erklärte der Pontifex, wie die Begegnung mit dem Messias nicht nur in biblischen Zeiten, sondern auch heute noch die Leben der Menschen verändert.

"Am Anfang steht die Begegnung, oder besser gesagt, die Begegnung mit Jesus, der zu uns über den Vater spricht, er macht uns mit seiner Liebe vertraut".

Dann habe man auch selber den Wunsch, anderen zu sagen: "Ich habe die Liebe getroffen", "Ich habe den Messias getroffen", "Ich habe Gott getroffen", "Ich habe Jesus getroffen", "Ich habe den Sinn meines Lebens gefunden". Mit einem Wort: "Ich habe Gott gefunden".

"Gottes erster Ruf ist der zum Leben, der uns zur Person macht; es ist ein individueller Ruf, denn Gott tut die Dinge nicht in Serie. Dann ruft Gott uns zum Glauben und dazu, Teil seiner Familie zu sein, Kinder Gottes. Schließlich ruft Gott uns zu einem bestimmten Lebensstand: uns auf dem Weg der Ehe, auf dem Weg zum Priestertum oder auf dem Weg des gottgeweihten Lebens hinzugeben." 

Wer von Gott gerufen wird, muss es nicht nur weitersagen: Jeder Mensch muss auch darauf antworten, fuhr Franziskus am 17. Januar fort: Seine Liebe mit der eigenen Liebe erwidern, und Seinen Ruf – die Frohe Botschaft – zu verkünden.

Abschliessend betete der Pontifex um den Beistand der Muttergottes. "Möge die heilige Jungfrau Maria uns helfen, unser Leben zu einem Lobgesang Gottes zu machen, als Antwort auf seinen Ruf und in demütiger und freudiger Erfüllung seines Willens."

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