"In Gedanken bin ich in Mossul": Papst Franziskus hofft auf Frieden im Irak

Eine Irakerin beim Gebet.
Foto: CNA/Elise Harris
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"In Gedanken bin ich bei den Zivilisten, die in den westlichen Bezirken der Stadt Mossul feststecken": Bei der Generalaudienz am heutigen Mittwoch hat Papst Franziskus eine Delegation aus dem Irak begrüßen können und über seine Hoffnung für Frieden im Land gesprochen.

Franziskus wandte sich an die Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften der Irakischen Verwaltung und Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Dialograts.

Der Reichtum des Irak sei "ein Mosaik, dass eine Einheit in der Vielfalt darstellt", ein Reichtum in Einheit, Harmonie und Wohlstand, so Franziskus. Er ermutigte die Delegation, für diese Einheit zu beten und sich einzusetzen.

Mossul stand seit seiner Eroberung durch den Islamischen Staat im Jahr 2014 unter der blutrünstigen Gewaltherrschaft der Islamisten. Der Schutz der Zivilisten, die vom IS als "menschliche Schutzschilde" gegen Bomben-Angriffe der Alliierten sei nun die dringende, alles andere überragende Pflicht, mahnte der Papst.

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