Kardinal Farrell betont den Wert der Familie als lebendiges Zeugnis

Kardinal Kevin Farrell bei der Vorbereitung zur Feier der heiligen Messe beim Weltfamilientreffen in Dublin.
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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Ein gelebtes Zeugnis christlicher Ehe und Familie kann der beste Gegenpol zur weltlichen Skepsis über den Wert der Familie sein, sagte Kardinal Kevin Farrell am Freitag in seiner Predigt beim Weltfamilientreffen.

"Wenn wir in der Welt die Freude der Liebe bezeugen wollen, müssen wir dies nicht nur in Worten und akademischen Reden tun, sondern in einer einfachen Einladung an unsere Freunde und Gefährten: Komm und schau es dir selber an", sagte er am 24. August in Dublin.

Der Präfekt des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben und Organisator des Weltfamilientreffens feierte die Messe am letzten Tag des Konferenzteils des Events.

Farrell zog einen Vergleich zwischen dem anfänglichen Zynismus des Jüngers Nathaniel über Christus und dem Widerstand der Gesellschaft gegen die Bindungen von Familie und Ehe heute.

"Einige Leute, die vom Weltfamilientreffen in Dublin gehört hatten, reagierten vielleicht wie Nathanael und fragten: "Kann etwas Gutes aus der Familie kommen?" kommentierte Farrell. 

Es sei die Pflicht eines Katholiken, zu bezeugen, wie die Ideale des christlichen Familienlebens möglich sind. "Heute gibt es viele Meinungen und viele Ideologien, die der christlichen Familie widersprechen", fuhr er fort.

Doch die Familie ist eine Realität, gegen die "keine akademische Sophisterei" eine Chance hat, so der Kardinal. "Wir sind alle aufgerufen, von diesem Ort auszugehen und Zeugen dieses Rufes Gottes zu werden."

Übersetzt und redigiert aus dem Englischen von AC Wimmer. 

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