Katholikentag: "Wahrer Frieden kommt durch Gebet und Beichte" (VIDEO)

Kölns Generalvikar Markus Hofmann im EWTN-Interview

Im Gespräch mit dem katholischen Fernsehsender EWTN.TV sprach der kürzlich zum Generalvikar von Köln ernannte Markus Hofmann über den Katholikentag.
Foto: EWTN.TV
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Der Kölner Generalvikar Markus Hofmann hat auf dem Katholikentag in Münster mit dem katholischen Fernsehsender EWTN.TV über die Wege zum Frieden gesprochen. Der 101. Katholikentag findet in diesem Jahr unter dem Motto "Suche Frieden" in Münster statt.

Hofmann: "Der Friede mit Gott ist die Grundlage für den Frieden unter den Menschen." Gleichzeitig machte der Generalvikar des Erzbistums Köln deutlich, dass das Gebet "eine unverzichtbare Möglichkeit" ist, den Frieden zu bewahren und ihn wiederzufinden, wenn man ihn verloren haben sollte. Außerdem helfe die Beichte, da sie auch immer den Auftrag beinhalte den Frieden zu suchen: "Es ist grandios zu wissen, dass Gott immer bereit ist dem, der zu Ihm kommt und aufrichtig um Verzeihung bittet, zu vergeben."

In Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens, der den Dreißigjährigen Krieg zwischen Protestanten und Katholiken beendete, sprach Hofmann auch über die Entwicklungen der Ökumene. Hofmann zeigte sich erfreut über die Fortschritte, in denen "das Gemeinsame deutlicher entdeckt und betont" werde, zum Beispiel bei gemeinsamen Aktionen wie der "Woche für das Leben". Gleichzeitig mahnte der Generalvikar sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben oder vorhandene Unterschiede zu ignorieren: "Ehrlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um Fortschritte machen zu können."

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