Krisen-Einsatz im Hochwassergebiet: Kirche leistet Soforthilfe

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"Hier stehen Existenzen auf dem Spiel. Was sich hier abspielt ist fürchterlich und wir wollen helfen": So hat Bischof Stefan Oster heute auf das verheerende Hochwasser reagiert, das in Niederbayern massive Schäden angerichtet hat. Besonders schlimm betroffen sind die Landkreise Rottal-Inn und Passau. Auch in den anderen betroffenen Regionen Deutschlands sind Seelsorger und kirchliche Helfer im Einsatz. 

"Wir werden den unmittelbar Betroffenen als Soforthilfemaßnahme einen Betrag von bis zu 300 Euro pro betroffenem Haushalt zur Verfügung stellen und einen siebenstelligen Eurobetrag als Sofortmaßnahme bereitstellen", so der Passauer Bischof am heutigen Donnerstag. Außerdem werde zusammen von Caritas und Bistum ein gemeinsamer Spendenaufruf in der Öffentlichkeit gestartet. Im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes soll eine Kirchensammlung für die Hochwasseropfer stattfinden. "Dieser Termin wird den Pfarreien noch mitgeteilt", sagte Caritasvorstand Michael Bär. 

Die Malteser haben den Leiter ihrer Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) ins Katastrophengebiet gesandt. Neben Reiner Fleischmann seien mehr als 40 ehrenamtliche Helfer der Malteser im Einsatz: Sie leisten Sanitätsdienst, versorgen Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) mit Nahrungsmitteln, wird berichtet.

Wie bereits bei der Hochwasserkatastrophe 2013 werden im Bistum Passau in den betroffenen Gebieten Mitarbeiter von Caritas und Diözese von der Arbeitszeit freigestellt, um helfen und zupacken zu können. Es sei wichtig, dass alle Hilfe, die geleistet werden kann, schnell und unbürokratisch erfolge, so Bischof Oster.  "Dass wir für die Menschen beten und versuchen ihnen anderweitig beizustehen ist auch klar."

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