Die Familie des Jugendlichen erhob in einem offenen Brief schwere Vorwürfe gegen den Geistlichen und spricht von einer tiefen Kränkung und möglichem „psychischen Missbrauch“.
Der Pfarrer des Bistums Passau, der Minderjährige zum Alkoholkonsum verleitet haben soll, erfährt in seiner niederbayerischen Gemeinde Hauzenberg große Unterstützung. Gleichzeitig häufen sich die Vorwürfe gegen den Geistlichen, so dass das Bistum die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat.
Konkret wird dem Pfarrer vorgeworfen, bei kirchlichen Veranstaltungen, Ausflügen und sogar einer Reise nach Mallorca Jugendliche zu exzessivem Alkoholkonsum verleitet zu haben.
„Wir haben im Grunde heute mehr Menschen, die von der Kirche ihr Geld bekommen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen als Menschen, die aus den Sakramenten leben.“
Oster ermutigte die Christen dazu, zu „lernen“, was hinter der Bewegung rund um das Thema Gender steckt.
„Ich bin überzeugt, dass sich die Kirche in der ganzen Geschichte immer zuerst geistlich erneuert hat, von innen nach außen sozusagen.“
In seinem am Wochenende veröffentlichten Hirtenbrief nahm der Bischof das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ auf, das Papst Franziskus dem Heiligen Jahr 2025 gegeben hat.
Bei der Weltsynode sei „von ‚heilsamer‘ Dezentralisierung besonders im Blick auf die Bischofskonferenzen gegenüber Rom“ die Rede gewesen.
Die Eröffnungsfeier habe „mehr als deutlich“ gemacht, „wie sehr im Grunde unser christliches Menschenbild auf dem Spiel steht“.
Die Einnahmen aus der Kirchensteuer sind um 4,4 Millionen Euro zurückgegangen und lagen 2023 bei 113,3 Millionen Euro.
Man schaffe „die Voraussetzungen für die theologische und pastorale Qualifizierung von Menschen für die Zukunft“, hieß es.
Er glaube nicht, „dass wir dem Megatrend der Säkularisierung in der Gesellschaft am besten begegnen, wenn wir einfach das Stichwort Liberalisierung oben drüber schreiben.“
Es mache ihm „Sorgen, dass gerade die Zahl der Priesteramtskandidaten wie auch die Zahl derer in Ausbildung für Pastoralberufe überall drastisch zurückgegangen sind – auch bei uns“.
Ambros hatte bereits seit 2016 in verschiedenen Positionen an der Kurie gearbeitet.
„Es war wiederum Papst Benedikt, der nicht müde wurde, darauf hinzuweisen, dass in der Geschichte der Kirche wahre und nachhaltige Erneuerung immer von den Heiligen ausgegangen ist.“
„Wir benötigen Regularien für unsere kirchlichen Einrichtungen, die es verunmöglichen, dass assistierter Suizid als Geschäftsmodell bei uns möglich ist.“
Bischof Stefan Oster kritisierte außerdem seine „Vereinnahmung“ durch die DBK, da er laut deren Mitteilung „qua Amt als Diözesanbischof automatisch Mitglied“ des Synodalen Ausschusses sei.
„Die große Mehrheit derjenigen, die in Deutschland durch die Kirche ihr Geld verdienen, denken so, wie es die Beschlüsse des Synodalen Weges zeigen.“
Die Vertraulichkeit über die Inhalte der Synode gehöre, so Oster, „nach der Vorstellung von Franziskus wesentlich zur ‚Methode‘ einer synodalen Kirche“.
Mit Blick auf Forderungen nach Änderungen, die beim deutschen Synodalen Weg formuliert wurden, sagte der Bischof, dabei sei „uns untendrunter was verloren gegangen“.