Österreichische Bischofskonferenz eröffnet Herbstvollversammlung

Gruppenbild mit Abstand: Die österreichischen Bischöfe am 15. Juni 2020 in Marienzell.
Foto: Josef Kuss / Kathpress
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Die österreichische Bischofskonferenz hat am gestrigen Montag ihre alljährliche Herbstvollversammlung eröffnet. Die Beratungen sollen noch bis Donnerstag andauern. Ein ursprünglich geplantes Treffen mit dem Bundespräsidenten von Österreich, Alexander Van der Bellen, wurde abgesagt.

Eröffnet wurde die Herbstvollversammlung mit einem gemeinsamen Gebet in der Andreaskapelle im Wiener Erzbischöflichen Palais. Am Montagnachmittag zog sich die Bischofskonferenz dann zu einem Studiennachmittag zum Thema "Theologie und Theologische Fakultäten" zurück. Am Abend zelebrierte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, einen Festgottesdienst im Stephansdom, die Predigt übernahm der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner (Erzbistum Salzburg). Auch der Apostolische Nuntius von Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, war am Montag anwesend.

Treffen mit Bundespräsidenten abgesagt

Geplant war auch ein Besuch Besuch der Bischöfe bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dieser Termin musste jedoch abgesagt werden, weil es im Umfeld Van der Bellens einen Corona-Fall gab. 

Bei der Herbstvollversammlung soll auch der vorliegende Entwurf für ein "Sterbeverfügungsgesetz" diskutiert werden, genau so wie der weltweit auf diözesaner Ebene gestartete synodale Prozess der Kirche. 

Am Freitag wird Erzbischof Lackner im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Vollversammlung berichten.