Olympische Spiele Rio 2016: Ein katholisches Athleten-Ehepaar bezeugt die Liebe Gottes

Bei den Olympischen Spielen 2016 wird Juliana am 13. August über 3000 Meter Hindernis antreten und Marilson am 21. August beim Marathon.
Foto: Juliana y Marilson dos Santos / Facebook de Juliana dos Santos

Marilson Gomes dos Santos und Juliana Paula dos Santos sind ein katholisches Athleten-Ehepaar, das bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro 2007 Medaillen geholt hat und nun dorthin zurückgekehrt ist, um in ihrem Land an den Olympischen Spielen in Rio 2016 an den Start zu gehen.

Marilson wurde fünfter bei den Olympischen Spielen 2012 in London, siegte beim Marathon von New York, war Goldmedaillengewinner bei Panamerikanischen Spielen und wird in diesem Jahr das dritte Mal bei Olympia dabei sein; Juliana gewann zwei Mal Gold bei den Panamerikanischen Spielen und dies wird ihre erste Teilnahme bei Olympischen Spielen sein.

In Rio 2007 zeigte das Paar, dass ihre Affinität über den Sport hinausgeht und dass sie sich gegenseitig  ermutigen, auf Gott zu vertrauen. Bei diesem Wettbewerb gewann Marilson Bronze auf 10.000 Meter, kurz bevor sich Juliana auf 1.500 Metern die Goldmedaille sicherte.

"Ich bat Gott: wenn einer von uns beiden die Goldmedaille gewinnen kann, dann soll sie es sein" sagte der Sportler damals.

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Seine Frau antwortete: "Diese Medaille gehört auch Marilson. Er ist mein Fundament, er vermittelt mir Vertrauen und Entschlossenheit; er kontrolliert meine emotionale Seite. Nachdem ich gesehen habe, wie sehr er gekämpft hat und wie nah er daran war, Erster zu sein, dachte ich: ich kann nicht ohne Gold von der Strecke kommen, das nun für uns beide gilt."

Der bedeutsamste Sieg Julianas war Gold über 1500 Meter bei den Panamerikanischen Spielen 2007. Dort zeigte sie sie auch ihre Liebe zur allerseligsten Jungfrau, indem sie bei der Siegerehrung einen Rosenkranz in der Hand hielt. Diese Geste wiederholte sie 2015, als sie bei den Panamerikanischen Spielen in Toronto (Kanada) auf der 5000 Meter - Strecke triumphierte.

"Mein Sieg kommt aus der Gnade Gottes und aus meiner Hingabe an den Herrn" sagte die katholische Athletin und Mutter damals zu CNA und fügte hinzu: "Gott ist in unserer Mitte. Es ist schwer, sich zu trauen, unseren Glauben zum Ausdruck zu bringen, aber wir dürfen keine Angst haben. Er ist es, der uns den Sieg schenkt."

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Juliana und Marilson sind Eltern des 5-jährigen Michael. Nach ihrem Sieg in Toronto 2015 erklärte die Athletin, es sei nicht leicht "Mutter zu sein und dann wieder Sportlerin auf diesem Niveau zu werden (…). Wir haben uns gesagt: wir werden gute Athleten sein, aber auch gute Eltern."

Juliana sagte zu CNA: "Wenn ich heute hier stehe, dann weil Gott es möglich gemacht hat. Ich werde mit diesem Sport weitermachen, wenn er es zulässt; wenn nicht, werde ich mich mich ganz auf das Mutter-Sein konzentrieren."

Ihr Zeugnis als Familie und ihr Zeugnis der Liebe Gottes und der Andacht zu Maria drückt sich auch in den sozialen Netzwerken aus, in denen die Sportlerin regelmäßig in ihren Posts Gott für ihre Erfolge, für ihren Ehemann und ihren Sohn dankt.

In einem ihrer letzten Posts, am 6. August. schickte sie ihrem Ehemann einen Geburtstagsgruß: "Ich kann Gott nur für Dein Leben danken und für alles, was Er für uns getan hat. Danke dass Du dieser Begleiter, Athlet, Freund, Vater bist. Wir lieben Dich mehr, als Du Dir vorstellen kannst."

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Ein anderes Mal dankte sie Gott für den Sieg über 3000 Meter bei der Iberoamerikanischen Meisterschaft. Sie postete nicht nur Fotos vom Wettkampf, sondern auch ein Bild, auf dem eine eigens für die Jungfrau Maria, die Bibel und eine Medaille errichtete Nische gezeigt wird.

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Bei den Olympischen Spielen 2016 wird Juliana am 13. August über 3000 Meter Hindernis antreten und Marilson am 21. August beim Marathon.