Papst Franziskus begrüßt Zentrum für katholisch-jüdische Beziehungen in Lublin

Papst Franziskus am 19 Oktober 2022
Foto: Daniel Ibáñez / CNA

Papst Franziskus hat die Einrichtung eines Zentrums für katholisch-jüdische Beziehungen in Polen begrüßt.

Das Abraham J. Heschel-Zentrum für katholisch-jüdische Beziehungen ist eine neue wissenschaftliche und pädagogische Einrichtung der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin.

Es soll die katholisch-jüdischen Beziehungen auf wissenschaftlicher, pädagogischer und kultureller Ebene international vertiefen.

Die Einweihungsfeier fand am 17. Oktober 2022 statt. An der Eröffnung nahmen unter anderem Prof. Susannah Heschel, Tochter von Prof. Abraham J. Heschel, der Lateinische Patriarch von Jerusalem Pierbattista Pizzaballa und Vertreter der jüdischen und katholischen Gemeinden teil.

"Die Notwendigkeit, das eigene Leben zu erforschen, gilt auch für ganze Nationen. Es lohnt sich, die Geschichte des eigenen Landes kennenzulernen, um die Spuren der Gegenwart Gottes darin zu erkennen", sagte der Papst.

Der Papst betonte, er freue sich, dass in Lublin ein Zentrum für katholisch-jüdische Beziehungen eröffnet worden sei. "Ich hoffe, dass es die Wertschätzung des gemeinsamen Erbes nicht nur der beiden Religionen, sondern auch der beiden Völker fördern wird. Ich segne Sie von ganzem Herzen", sagte Papst Franziskus.

Grußworte sprachen unter anderem Prof. Rabbi Abraham Skorka, Erzbischof Stanisław Gądecki, Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, sowie Erzbischof Stanisław Budzik von Lublin.

Initiator und Gründer des Abraham J. Heschel-Zentrums für katholisch-jüdische Beziehungen der Katholischen Universität Lublin ist Pfarrer Prof. Miroslaw Kalinowski, Rektor der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin.

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