Petition zum Erhalt von Kloster Reutberg an Kardinal Marx

Kloster Reutberg
Foto: Wikimedia / Rufus46 (CC BY-SA 3.0)
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Eine Gruppe aus der oberbayerischen Gemeinde Sachsenkam hat dem Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, am Dienstagabend, 26. Juni, 6.000 Unterschriften einer Petition zum Erhalt des Klosters überreicht.

Die Gruppe händigte dem Generalvikar auch einen "Kompromissvorschlag" zur Zukunft des Klosters aus.

Wie die Pressestelle mitteilte, dankte Beer der Gruppe für ihren Besuch im Erzbischöflichen Ordinariat. Sie bestand aus Gerald Ohlbaum und Helmut Rührmair, 1. und 2. Vorsitzender des Freundeskreises Kloster Reutberg, dem Sprecher der Gruppe Ulrich Rührmair sowie Christian Schiller, Vorsitzender des Dekanatsrats Bad Tölz. 

"Die Zahl der Unterschriften zeigt, dass vielen Menschen der Reutberg am Herzen liegt. Es ist  gut, dass sich so viele Leute für Kirche mobilisieren lassen", sagte Beer im Gespräch mit der Gruppe.

Nun gehe es darum, Übergänge und Wandlungsprozesse in guter Weise zu gestalten und abzuwarten, welche Entscheidung  der Heilige Stuhl über die Auflösung des Konventes treffe. Beer stellte klar, dass man in der in Rom zur Entscheidung vorliegenden Angelegenheit derzeit nicht eingreifen könne.

"Wir können dem nicht vorgreifen und müssen uns im Rahmen der kirchenrechtlichen Möglichkeiten bewegen."

Der Generalvikar kündigte an, die Unterschriftenlisten sowie ein an den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, adressiertes Schreiben an diesen weiterzureichen.

In einem Brief vom Mittwoch, 27. Juni, sagte Beer der Gruppe zu, dass der Kompromissvorschlag "im Rahmen unserer Bemühungen zur Lebendighaltung des Reutbergs diskutiert wird und Ihnen die zuständigen Gesprächspartner zur Verfügung stehen".

Als solche nannte er Ordinariatsdirektorin Gabriele Rüttiger sowie Prälat Lorenz Kastenhofer, welche die entsprechenden Vollmachten hätten, um im Rahmen der gesetzlichen beziehungsweise kirchenrechtlichen Möglichkeiten handeln zu können.

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