Renovabis-Chef beschreibt schwierige Lage in der Ukraine nach russischem Einmarsch

Aufnahme des russischen Angriffs auf Kiew im Ukraine-Krieg, 25, Februar 2022
Foto: EWTN Ukraine

Die Versorgungslage in der Ukraine sei nach dem Einmarsch Russlands "noch unklar", sagte der Hauptgeschäftsführer des für die Kirche in Mittel-, Ost- und Südosteuropa zuständigen Hilfswerks Renovabis, Thomas Schwartz, am Sonntag gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Man habe "Anfragen beispielsweise aus Moldawien erhalten, da stehen Menschen an der Grenze, die mit Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln versorgt werden müssen". Außerdem habe man in der Ukraine selbst Gelder freigegeben "für Geländewagen, mit denen mobile Küchen aufgebaut werden können."

"Insgesamt ist jetzt das Wichtigste, dass wir uns mit allen unseren Partnern gut absprechen und koordinieren, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird", so Schwartz.

Zur vatikanischen Diplomatie angesichts des Kriegs – Papst Franziskus fuhr persönlich zum russischen Botschafter – sagte Schwartz: "Irgendeinen Gesprächskanal braucht es. Und ich sehe, dass das, was der Papst, der Heilige Stuhl macht, genau in diese Richtung geht: Kanäle für die Menschlichkeit offenzuhalten. Das ist Friedenspolitik in einer friedlosen Zeit."

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