Sechs Grundvoraussetzungen für die Eheschließung in der katholischen Kirche

Eheschließung
Foto: Jeongim Kwon / Unsplash

Das Erzbistum Mexiko hat über die sozialen Netzwerke die sechs Grundvoraussetzungen geteilt, die ein Paar erfüllen muss, um in der katholischen Kirche heiraten zu können.

Die erste ist, "sich in der eigenen Kirche für die Eheschließung vorzustellen"; dabei müssen die Verlobten die Taufurkunde vorlegen.

Als zweite Bedingung gilt, "dass ein Priester ein Traugespräch führt, um zu überprüfen, ob die Ehe von beiden aus freiem Willen geschlossen wird und dass kein Hindernis für die Eheschließung vorliegt."

Als dritte Anforderung erinnerte das Erzbistum Mexiko daran, dass "jeder Ehepartner zwei Zeugen braucht, die bestätigen, dass er ledig und frei ist."

Als vierte Voraussetzung für die Eheschließung in der katholischen Kirche erhält das Paar "einen katechetischen Vorbereitungskurs zum Sakrament der Ehe."

Die fünfte Bedingung, die die Erzdiözese gibt, ist, dass "das Aufgebot bestellt und die Herkunftskirchen benachrichtigt werden müssen, um zu überprüfen, dass niemand das Sakrament der Ehe zuvor empfangen hat."

Als sechstes Erfordernis schließlich "wird die Feier des Sakramentes vollzogen und eine neue Familie, die aus drei besteht – aus Gott und den Eheleuten – beginnt.

Es sei darauf hingewiesen, dass dies nicht die einzigen Voraussetzungen für eine katholische Eheschließung sind.

Das Kirchenrecht zählt noch besondere Einzelheiten auf, wie beispielsweise:

"Katholiken, die das Sakrament der Firmung noch nicht empfangen haben, sollen es noch vor der Zulassung zur Eheschließung empfangen, wenn dies ohne große Beschwernis geschehen kann."

"Damit die Brautleute das Sakrament der Ehe fruchtbringend empfangen, wird ihnen dringend empfohlen, zur Beichte und zur Kommunion zu gehen." (Can 1065, § 1 und 2). 

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