Tödliche Bilanz weniger Wochen in Mexiko: Mindestens 12 Priester an Covid-19 gestorben

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Foto: Tim Mossholder / Unsplash (CC0)

Mindestens 12 Priester und eine mexikanische Nonne sind allein in den vergangenen acht Wochen an COVID-19 gestorben. Das dokumentiert der aktuelle Bericht des Centro Católico Multimedial (CCM).

Insgesamt hat die Coronavirus-Pandemie offiziellen Zahlen zufolge neun Nonnen, fünf Bischöfen, 232 Priestern, sechs Ordensangehörigen sowie 12 Diakonen in Mexiko das Leben gekostet.

Die Erzdiözese Guadalajara ist mit 25 an Covid-19 gestorbenen Priestern am stärksten betroffen.

Wie hoch die Dunkelziffer ist, ist unklar: In seiner Analyse warnt das katholische Medienzentrum MCC vor dem Fehlen eines "offiziellen Berichts über geimpfte Bischöfe" gegen COVID-19 in Mexiko.

Der Bericht stellt auch fest, dass die Zahlen nicht nach Diözesen und Erzdiözesen festgestellt werden, "was einen Überblick über die ständigen Diakone, Priester, Weihbischöfe und Titularbischöfe sowie die geimpften Nonnen geben würde".

Das MCC weist darauf hin, dass dies eine "große Lücke" angesichts der Notwendigkeit sei, Ordensfrauen, Seelsorgern und Geistlichen eine sichere Rückkehr in den Dienst zu ermöglichen.

Nach Angaben der mexikanischen Regierung sind bis zum 25. Juli über 2,7 Millionen Fälle von COVID-19 bestätigt worden, mit über 238.000 Todesfällen. Es wird geschätzt, dass es derzeit über 109.000 aktive Fälle im Land gibt.

Zahlen des mexikanischen Gesundheitsministeriums zufolge haben bis zum 24. Juli über 23,9 Millionen Menschen eine volle Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten. Die Regierung will bis Dezember dieses Jahres über 107 Millionen Menschen vollständig geimpft haben.

sgsgd

Übersetzt und redigiert aus dem spanischen Original.

sgsgd

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