Trauer und Gebete nach Anschlag in New York: Kardinal Dolan ruft zur Einheit auf

Einsatzkräfte am Tatort in Manhattan am 31. Oktober 2017
Foto: Kena Betancur/Getty Images
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Der Erzbischof von New York, Kardinal Timothy Dolan, hat nach dem Terror-Angriff in Manhattan, bei dem mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und 12 weitere Personen verletzt worden sind, zum Gebet und zur Einheit aufgerufen.

 "Heute ist unsere Stadt und unsere Nation erschüttert und entsetzt über einen weiteren Akt sinnloser Gewalt. Während zur Stunde weitere Einzelheiten bekannt werden, ist eine Sache klar: Wieder einmal müssen wir unsere Unterschiede beiseite legen und zusammenstehen, im Glauben und der Liebe, egal welcher Religion, welchen rassischen oder ethnischen Hintergrunds, welcher politischer Einstellung wir sein mögen", so der Kardinal in einer Stellungnahme.

Der Anschlag wurde unweit des am 11. September 2001 von Islamisten zerstörten "World Trade Centers" verübt. Der Täter fuhr einen großen Leihwagen durch Passanten auf einen Radweg und einen Gehsteig. Dann rammte er Polizei-Angaben zufolge einen Schulbus.

Der Angreifer sei daraufhin aus dem Auto gesprungen, offenbar mit Attrappen von Schusswaffen in der Hand, und habe "Allahu Akbar" gerufen, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf Zeugen vor Ort. Ein Polizist haben den 29 Jahre alten Täter angeschossen; dann sei der mutmaßliche Terrorist festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht worden, melden mehrere Medien unter Berufung auf New Yorker Behördenangaben.

Der Anschlag wurde am Abend vor Allerheiligen, dem "All Hallow's Eve", verübt, an dem viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind, um "Halloween" zu feiern.

"Dies war ein Terror-Anschlag, ein besonders feiger Terror-Akt gegen unschuldige Zivilisten", sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio bei einer Presse-Konferenz kurz nach dem Blutbad.

Kardinal Dolan ermutigte New Yorker aller Glaubensrichtungen, "jenen zu helfen, die verletzt sind, für jene zu beten, die gestorben sind, wie auch für deren Familien und Angehörige, und gemeinsam daran zu arbeiten, dass es mehr Achtung und Verständnis unter allen Menschen gibt, damit so abscheuliche und böse Taten wie diese der Vergangenheit angehören".

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