Trotz der Sünden und Skandale: Gottes Kirche besteht weiter, sagt Papst Franziskus

Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 18. September 2019
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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Trotz aller Skandale und Sünden ist die Kirche nicht untergegangen – und wird es auch in Zukunft nicht, weil "Gott da ist" und "Gott mit uns ist".

Das hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz am heutigen 18. September auf dem Petersplatz gesagt.

Der Pontifex warnte gleichzeitig vor rein menschlichen, politischen Projekten: Diese sind immer vergänglich und zum Scheitern verurteilt, so der Papst wörtlich.

"Denken wir an die Geschichte der Christen, einschließlich der Geschichte der Kirche, mit so vielen Sünden, mit so vielen Skandalen, mit so vielen schlechten Dingen in diesen zwei Jahrtausenden. Und warum ist sie nicht zusammengebrochen? Weil Gott da ist".

In der Fortsetzung seiner Katechesen über die Apostelgeschichte in der Bibel sprach der Papst am heutigen Mittwoch über den "guten Pharisäer" Gamaliel: Dieser rettete die Apostel vor der Hinrichtung durch die Hohenpriester, die ihnen verbieten wollten, von Jesus zu lehren. 

Der Papst erinnerte die Katholiken die aktuellen 21 Märtyrer, die 2015 an einem libyschen Strand vom Islamischen Staat hingerichtet wurden. Diese Blutzeugen Christi verkauften nicht ihren Glauben, so Franziskus – weil der Heilige Geist in ihnen war.

Christen müssen so vom Heiligen Geist beseelt sein, wie die Märtyrer, die vom Islamischen Staat ermordet wurden, betonte der Papst. 

Wer das nicht über den Heiligen Geist verstehe – zu dem zu beten der Papst die Gläubigen aufrief –,  wer durch diese Entschlossenheit der Blutzeugen verunsichert wird und lieber zur "Mäßigung" aufruft: Der hat nicht verstanden, dass allein die Kraft Gottes besteht, so wie es damals die Pharisäer nicht verstanden haben. 

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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