Vom Glück, katholisch zu sein: Eine bewußt positive Aktion im Rahmen der Familiensynode

Wie das Mediennetzwerk Pontifex mit #happilyeverafter zur Synode jungen Katholiken eine Stimme gibt

Pontifex-Sprecherin Reinhild Rössler. Die 24-Jährige lebt in Wien.
Foto: Mediennetzwerk Pontifex
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Vor lauter Diskussionen um theologische Begrifflichkeiten, um „Lager” und „Gräben” gerät das eigentliche Thema der Synode leicht aus dem Blickfeld: Es geht darum, die Schönheit eines Lebens in Ehe und Familie zu beleuchten – und darüber zu reden, wie dies in der Welt von heute gelebt und vor-gelebt werden kann. Und zwar für – und durch – ganz normale Katholiken.

Genau dazu leistet das Mediennetzwerk „Pontifex” einen Beitrag: Es begleitet die Familiensynode mit einer Bilder-Kampagne und Kurzinterviews über die sozialen Medien. Unter dem Schlagwort #happilyeverafter zeigen katholische Ehepaare und Familien Bilder ihrer Ehe und sagen was diese für sie bedeutet. Während der Synode stellt „Pontifex” jeden Tag ein Ehepaar über Facebook, Instagram und Twitter vor. Sprecherin Reinhild Rössler erklärt: „Damit sollen damit dem leider oft negativ besetzen Bild katholischer Ehe positive Beispiele entgegengestellt werden”.

Außerdem werden zur Synode regelmäßig kurze Interviews mit Bischöfen veröffentlicht. Verschiedenen Bischöfen wird jeweils eine Frage von jungen Katholiken zu den Themen Ehe und Familie gestellt, die diese ihnen kurz beantworten.

Die Medienarbeit von „Pontifex” während der Synode soll die Möglichkeiten und Chancen zeigen, die sich gerade auch für junge Menschen in der katholischen Ehe bieten, so Rössler. 

Das Netzwerk „Pontifex" ist nach dem Amtsverzicht Papst Benedikts XVI. im Jahr 2013 aus der „Generation Benedikt" entstanden, einer Gruppe junger Katholiken, die nach dem Weltjugendtag 2005 in Köln gegründet wurde.