Was der Papst den Teilnehmern der Olympischen Spiele in Rio sagt

Papst Franziskus
Foto: L'Osservatore Romano
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Kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hat Papst Franziskus eine Botschaft für die Teilnehmer aus aller Welt verkündet.

"In einer Welt, die nach Frieden, Toleranz und Versöhnung dürstet, hoffe ich, dass der Geist der Olympischen Spiele alle inspiriert – Teilnehmer wie Zuschauer – den 'guten Kampf zu kämpfen' und gemeinsam das Rennen zu beschließen", sagte er.

Der Heilige Vater verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Sportler "als Preis nicht eine Medaille sondern etwas viel kostbareres gewinnen: Den Aufbau einer Zivilisation in der Solidarität herrscht, basierend auf der Anerkennung, fass wir alle Mitglieder der gleichen Menschenfamilie sind, unabhängig von kulturellen Unterschieden, unterschiedlicher Hautfarbe oder Religion."

Die Worte sprach der Pontifex zum Abschluss der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 3. August.

Er begrüßte herzlich die Menschen aus Brasilien: "Ich hoffe, dass dies eine Gelegenheit ist, schwierige Momente zu überwinden ...und als Team daran zu arbeiten, ein gerechteres und sichereres Land aufzubauen, und gemeinsam auf eine Zukunft der Hoffnung und Freude anzustreben."

In seiner Audienz sprach Franziskus auch über seinen Besuch des Weltjugendtages in Polen mit über einer Million Pilger aus aller Welt.

Dabei sagte der Papst über seinen Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz, "die große Stille" sei "eloquenter als jedes Wort gewesen wäre". Er habe gebetet und Gottes Barmherzigkeit gespürt.

Auch heute gebe es Grausamkeit in der Welt, aber auch die Hoffnung der Jugend – dies habe er auch auf dem Weltjugendtag erfahren.

Der Papst würdigte "Polen mit seinem reichen kulturellen und spirituellen Erbe, das uns heute daran erinnert, dass Europa keine Zukunft jenseits seiner Gründungswerte hat, in deren Mittelpunkt das christliche Menschenbild steht und die Botschaft der Barmherzigkeit der Heiligen Johannes Paul II. und Faustyna Kowalska".