Wegen Coronavirus-Pandemie: Internationaler Eucharistischer Kongress verschoben

Die St.-Stephans-Basilika in Budapest
Foto: rzsuzsu / Wikimedia (CC BY-SA 2.5-hu)

Der 52. Internationalen Eucharistischen Kongress, der für September 2020 in Ungarn geplant war, wird um ein Jahr verschoben.

Angesichts der weltweiten Coronavirus-Pandemie sowie deren Auswirkungen habe Papst Franziskus in Absprache mit dem Päpstlichen Komitee für Internationale Eucharistische Kongresse und den Organisatoren des Treffens beschlossen, dieses zu verschieben.

Der Kongress hätte Katholiken aus aller Welt nach Europa gebracht, darunter auch eine große Zahl deutschsprachiger Teilnehmer.

Es ist nicht das erste Mal, dass Budapest einen Internationalen Eucharistischen Kongress beherbergt: Im Jahr 1938 war auch Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII. zugegen.

Der ungarische Primas, Kardinal Péter Erdő, erklärte im Interview mit dem katholischen Fernsehsender EWTN im Juni 2019, worum es beim Kongress geht:

"Um Jesus Christus in Budapest zu begegnen. Christus begegnen: das ist der Punkt. Und Jesus Christus ist der Mittelpunkt unseres Glaubens".

Die Zentralität der Person Jesu Christi sei vielleicht eines der wichtigsten Elemente des Eucharistischen Kongresses, so der Kardinal.

"Jesus Christus ist eine geschichtliche Person, nicht nur eine Legende, nicht nur ein schönes Symbol. Darum ist auch sehr wichtig, was uns mit ihm geschichtlich verbindet. Und da haben wir die Gemeinschaft, die Kirche, die Tradition. Das ist sehr wichtig. Und natürlich muss all dieses Erbe jetzt gelebt werden. Die Probleme der heutigen Welt müssen uns beunruhigen, damit wir im Lichte von Jesus Christus die richtigen Antworten finden können und realisieren können, was in unsere Macht steht".

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