Wieder Fragebögen? So bereitet sich der Vatikan auf die nächste Synode vor

Papst Franziskus verläßt die Audienzhalle während der Familiensynode am 9. Oktober 2015.
Foto: CNA/Daniel Ibanez
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Nach der Synode ist vor der Synode: Die Vorbereitungen auf die 15. Vollversammlung der Bischofssynode über "Jugend, Glaube und Berufungsfindung", die 2018 stattfinden wird, nehmen Konturen an. Soeben hat sich zur zweiten Versammlung der XIV. ordentliche Rat des Generalsekretariates der Bischofssynode getroffen.

Papst Franziskus stand dem Treffen vor, in dem auch einige der neuen Kardinäle anwesend waren, die im Konsistorium vom vergangenen Samstag kreiert worden waren, darunter Kardinal Sergio Da Rocha und Kardinal Osoro Sierra.

Die Arbeiten begannen mit der Begrüßung durch Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, der dem Heiligen Vater für seine Anwesenheit dankte und den neuen Kardinälen die besten Wünsche aussprach.

In der Versammlung wurde der Entwurf des Vorbereitungsdokumentes zur 15. Vollversammlung begutachtet, das vom Generalsekretär mit Hilfe kompetenter Experten erarbeitet worden war. Dabei haben die Mitglieder des Rates ihre Meinung zum Entwurf des Dokumentes geäußert und Verbesserungsvorschläge eingebracht.

Das Dokument, das auch einen Fragebogen enthält, ist an die Bischofskonferenzen, die Synoden der selbständigen (sui iuris) katholischen Ostkirchen und an weitere rechtliche Einrichtungen gerichtet, mit dem Ziel, dass es an die Diözesen und an die übrigen kirchlichen Institutionen weitergeleitet werde. Die Mitglieder des Rates versammelten sich in kleineren Gruppen, die nach Kontinenten aufgeteilt waren, um einige spezifische Fragen zu den Jugendlichen in ihren unterschiedlichen geographisch-kulturellen Kontexten vorzustellen.

Am Ende wurden die Vorschläge zur Abfassung des Textes und des Fragebogens gesammelt und dem Basisdokument hinzugefügt, das einstimmig verabschiedet wurde.

Schließlich diskutierten die Mitglieder des Rates noch über die Revision der Ordnung der Bischofssynode.

Diesbezüglich hielt Monsignore Fabio Fabene, Untersekretär der Bischofssynode, einen Vortrag zur Arbeit, die das Generalsekretariat mit Hilfe von Experten hinsichtlich der Revision der synodalen Gesetzgebung durchführt. Auf den Vortrag folgte ein fruchtbarer Austausch von Standpunkten.  

An der Begegnung nahmen, aufgrund ihrer Kompetenz zum Thema der Synode, die Präfekten der drei Dikasterien der Römischen Kurie teil: Kardinal João Braz de Aviz, Präfekt der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens, Kardinal Beniamino Stella, Präfekt der Kongregation für den Klerus und Kardinal Kevin Farrell, Präfekt des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben.

Nach Ende der Arbeiten dankte der Heilige Vater den Mitgliedern des Rates und den weiteren Teilnehmern für ihren Beitrag und für den Geist geschwisterlicher Gemeinschaft im Lauf der Versammlung.

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