Zusammenfassung der polnischen Synodenväter zum 12. Oktober

Polnische Synodenväter in Rom am 12. Oktober 2018
Foto: Polnische Bischofskonferenz
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Immer wieder veröffentlicht CNA Deutsch während der Synode über Jugendliche, Glaube und und die Berufungsentscheidung, die vom 3. bis 28. Oktober im Vatikan stattfindet, Zwischenbilanzen der Synodenväter aus Polen.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung vom 12. Oktober, die CNA von den Synodenvätern aus Polen zur Verfügung gestellt wurde, übersetzt in deutscher Sprache:

Die heute diskutierten Themen orientierten sich an der Suche nach allgemeinen Begriffen, die dem gesamten Dokument eine neue Bedeutung verleihen könnten. Unter ihnen erschien die der Familie.

"Es ist notwendig, ein neues Dokument auf der Grundlage des Instrumentum Laboris zu schreiben", sagte der Präsident der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, und fasste diesen Tag der Arbeit der Synode in Diskussionsgruppen zusammen.

"Die Familie ist eine Institution, die der Kirche ähnelt. Die Kirche als Familie muss ihre Kinder ständig begleiten. So wie keine zwei Berufungen sich jemals genau gleichen, aber alle verschieden sind, so müssen auch die Eltern in Bezug auf ihre Kinder jeden Tag fragen, was sie tun sollen, um sie gut erziehen zu können, um sie in die Fülle des Lebens zu führen, auf das der Glaube zusteuert", betonte Erzbischof Gądecki.

Die Rolle der Familie im Leben und die Unterscheidung der Berufung des Jugendlichen wurde auch von Erzbischof Grzegorz Ryś hervorgehoben, der daran erinnerte, dass nach den von der polnischen Jugend erklärten Werten gerade die Familie der wichtigste Faktor ist.

"Junge Menschen schätzen die Familie an sich, und wenn ihnen geholfen wird, den Wert der Familie zu verstehen, kann man sie von ihr ausgehend zum Glauben führen, zu Gott, der der Schöpfer der Familie ist. Wir wollen junge Menschen nicht nur dazu bringen, ihre Jugend wirklich zu leben, sondern auch Jesus Christus zu entdecken. Um Ihn zu erreichen, muss man ihnen zuerst an Orten begegnen, die für sie wichtig sind. Solche Orte sind Freundschaft, Arbeit, Freiheit und die Familie, die an erster Stelle steht", sagte Erzbischof Ryś.

Erzbischof Ryś sprach auch über die Frage der Berufungen.

"Eine Berufung im weitesten Sinne berührt den ewigen Plan Gottes in Bezug auf jeden Menschen. Wenn wir über Berufungen sprechen, wollen wir zunächst sagen, dass jeder Mensch von Gott gebraucht wird und ewig gewollt wird: Dass Gott einen jeden braucht. Die Tatsache, dass dies begleitet wird von einem Ruf, macht dies zu einer Berufung."

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Gądecki, stellte auch fest, dass im Laufe der heutigen Arbeit darauf hingewiesen wurde, dass dem Dokument die Erkenntnis fehlt, dass die Berufung eines Jugendlichen, damit er christlich sein kann, zwangsläufig mit dem Kreuz verbunden sein muss.

Zu oft werde eine zu oberflächliche Vision des Lebens junger Menschen präsentiert, die deren Sorgen und ihre Auseinandersetzung mit dem Transzendentalen ausklammert.

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