Neueste Nachrichten: Ulrich Nersinger

Ulrich Nersinger / screenshot / YouTube / EWTN | Katholisches Fernsehen weltweit

Vatikanexperte Nersinger verteidigt Nuntius Eterović gegen Kritik von Bischof Bätzing

7. März 2023

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Bätzing habe „eigentlich den Heiligen Vater und streng genommen auch sein Reformprogramm“ angegriffen, sagte Nersinger.

Ulrich Nersinger / screenshot / YouTube / EWTN | Katholisches Fernsehen weltweit

Vatikanexperte: Papst will mit Reform des Bistums Rom zeigen, dass er „Herr im Haus“ ist

12. Januar 2023

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

„Natürlich will der Papst synodale Gedanken einbringen, aber er will auch immer zeigen, dass er der Herr im Hause ist“, sagte Ulrich Nersinger.

Das Feuerwerk auf der Engelsburg / Ulrich Nersinger

Als die Päpste noch Feuerwerke zündeten

31. Dezember 2021

Von Ulrich Nersinger

Ulrich Nersinger über ein besonderes Knallen und Funkeln und Zischen

Papst Pius XII., portraitiert von Luis Fernández-Laguna  / Luis Fernández García / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

"Unseriös" und "Kurios": Petition zur Umbenennung der Pacelli-Allee in Berlin in Kritik

16. September 2020

Von Rudolf Gehrig

Die Apostolische Nuntiatur hat die Forderung zweier Historiker, die "Pacelliallee" in Berlin-Dahlem umzubenennen, zurückgewiesen. Die Straße hat ihren Namen von Eugenio Pacelli erhalten, dem späteren Papst Pius XII..

Pater und Widerstandskämpfer Richard Henkes / Wikimedia / Unsplash / CNA Deutsch / Wimmer

Wegweiser und Gefährte: Der selige Richard Henkes

11. September 2019

Von Ulrich Nersinger

Auf der Kinoleinwand begegnen uns die „Avengers“, die Helden des „Marvel-Imperiums“, Kämpfer für das Gute in einer faszinierenden aus Comics gechaffenen Welt: Captain America, Spider Man, Hulk, Iron Man und viele andere. Manche Menschen können sich für sie ebenso begeistern wie für Helden und Vorbilder in der Realität: Nobelpreisträger, Politiker, Fußballspieler, Formel-1-Rennfahrer oder eine verstorbene Prinzessin des britischen Königshauses. Man braucht Menschen, die eine Perspektive geben, Sinn für das Leben vermitteln. Leute, die zeigen, wie das Leben gemeistert werden kann. Im Alltag wie in der Fantasie. Auch der christliche Glaube kennt solche Vorbilder. Frauen und Männer, denen es gelungen ist, das Evangelium konsequent und kompromisslos zu leben; Menschen, die die Nachfolge Christi glaubhaft und machbar erscheinen lassen: Selige und Heilige. Für manche sind Selige und Heilige nur Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, zu finden auf vergilbten Bildchen in den Gebetsbüchern der Großeltern, als Gips- und Holzfiguren in den Kirchen. Dennoch, allein in den letzten Jahrzehnten sind viele Hundert Katholiken von der Kirche zu Seligen und Heiligen erklärt worden. Darunter finden sich vertraute Namen wie die von Edith Stein, Mutter Teresa, Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. – Menschen, die noch vor wenigen Jahrzehnten oder Jahren gelebt haben. Warum ein solcher Boom an Seligen und Heiligen? „Schuld“ daran ist das Zweite Vatikanische Konzil. Es hat sich in seinen wichtigsten Dokumenten ausführlich mit der Heiligkeit befasst. Das Konzil definierte Heiligkeit als die Berufung zur „Fülle des christlichen Lebens und der vollkommenen Liebe“. Dieser Aufforderung sind viele Christen im Laufe der Geschichte uneingeschränkt und vorbildhaft gefolgt – eben die Heiligen. Diese „Freunde und Miterben Christi“ – so das Konzil – sollen nicht nur Fürsprecher bei Gott sein, sondern auch Ansporn für die Kirche und jeden einzelnen Christen. Dass solche Menschen für das Leben der Kirche unverzichtbar sind, dass auch die heutige Zeit solche Menschen braucht und bekommt, bezweifelt kaum jemand. Aber warum sind dafür langwierige bürokratische Prozeduren, ja regelrechte Prozesse nötig? Antwort hierauf gibt ein Blick in die Geschichte. Die ersten Heiligen waren Märtyrer. Für sie brauchte man keine Heiligsprechungen. Jedermann wusste, wie sie mit ihrem Leben für die Sache Gottes eingetreten waren. Aber das änderte sich. Mit dem Ende der Christenverfolgungen zeigten sich auch andere Modelle der Nachfolge Christi. Die waren und sind jedoch nicht immer so eindeutig wie das Zeugnis der Märtyrer. Manchmal werden zudem Selbsttäuschung, Frömmelei oder religiöser Fanatismus unter dem Etikett „Heiligkeit“ verkauft. Aus diesem Grund hat sich die Kirche vorbehalten, darüber zu entscheiden, wem die Bezeichnungen „selig“ oder „heilig“ zustehen. Sie tut dies nicht aus Überheblichkeit, sondern um eine falsche Etikettierung zu verhindern. Zuerst nahmen die Ortsbischöfe diese Aufgabe wahr; um die Jahrtausendwende aber ging die Verantwortung auf den Bischof von Rom über. Die Päpste schufen eine Institution, die sich mit dieser Problematik beschäftigt. Um es salopp zu sagen, so etwas wie die „Stiftung Warentest“, eine Art katholischen „TÜV“. Was bei ihr eingereicht wird und die Tests besteht, erhält das entsprechende Gütesiegel. Die Kirche verbürgt sich dann für Qualität und Unbedenklichkeit des „Produkts“. Heute trägt diese Institution die Bezeichnung „Kongregation für die Heiligsprechungsverfahren“ – in Rom wird diese päpstliche Behörde ein wenig respektlos „la fabbrica dei Santi“, die „Heiligenfabrik“, genannt. Wie läuft nun ein Heiligsprechungsprozess ab? Die Bitte um Einleitung eines Verfahrens muss an den Bischof gerichtet werden, in dessen Diözese die Kandidatin oder der Kandidat lebte oder verstarb. Ein solches Gesuch darf schon fünf Jahre nach dem Tod des Kandidaten eingereicht werden. Antragsteller eines Verfahrens kann theoretisch jeder Katholik, jede Pfarrei oder jede von der Kirche zugelassene Vereinigung von Katholiken sein, die die Finanzierung des Prozesses garantiert. Der Bischof holt zunächst umfangreiche Erkundigungen ein, Wenn er glaubt, dass reelle Chancen für ein Verfahren bestehen, bestellt er einen Gerichtshof, der das Leben des Kandidaten genauestens durchleuchtet, dessen Schriften prüft und mögliche Zeugen verhört. Nach Abschluss der Untersuchungen werden beglaubigte Kopien aller Akten nach Rom geschickt. Mitarbeiter der Kongregation für die Heiligsprechungsverfahren erstellen aus diesen Unterlagen eine wissenschaftliche Dokumentation, die einer Expertengruppe von Theologen übergeben wird. Kommen diese Fachleute zu einem positiven Entscheid, wird der „Fall“ einem Gremium von Kardinälen und Bischöfen zur Beurteilung übertragen. Danach folgt ein eigenständiges Verfahren, in dem ein Wunder nachzuweisen ist, das man der Fürbitte des Kandidaten zuschreibt. Da es sich fast immer um eine Heilung von einer Krankheit handelt, urteilen zuerst hochqualifizierte Mediziner über die Echtheit des behaupteten Wunders, dann die Theologen, später wieder die Kardinäle und Bischöfe. Für den gläubigen Christen sind Wunder keine Zauberstückchen, sondern haben ihren ganz bestimmten Sitz im Leben. Sie verweisen auf die Liebe Gottes zu den Menschen. Sie wollen als Hilfe verstanden werden, nicht als Selbstzweck. Bei Selig- und Heiligsprechungsverfahren sieht die Kirche in ihnen den „Finger Gottes“. Einen Zeugenbeweis von „ganz oben“ für eine vorbildliche Christusnachfolge. Wunder sind aber nicht das Wichtigste in einem Heiligsprechungsverfahren. Der Papst kann die Erlaubnis erteilen, ganz auf sie zu verzichten. So generell im Fall von Märtyrern; ihr Sterben ist schon Zeugnis genug für einen uneingeschränkten Glaubensvollzug. Ist der Prozess zu einem positiven Abschluss gekommen, liegt die letzte Entscheidung beim Papst. Er bestimmt dann auch, ob der Betreffende in das Verzeichnis der Seligen oder Heiligen aufgenommen wird. Eine Seligsprechung wird er vornehmen lassen, wenn die Verehrung auf einen Orden, eine Region oder ein Land beschränkt bleiben soll, einer Heiligsprechung steht er in einem feierlichen Gottesdienst vor, wenn eine weltweite Verehrung sinnvoll erscheint. Das Zweite Vatikanische Konzil hat in Erinnerung gerufen, dass alle Katholiken zur Heiligkeit berufen sind, dass jeder persönlich angesprochen ist. Ein gläubiger Katholik kann dem nur entsprechen in der Gemeinschaft der Glaubenden, nicht als Einzelkämpfer. Unter seinen Mitstreitern braucht er aber Vorbilder, „Helden“ und Fürsprecher. Selig- und Heiligsprechungen sind, so gesehen, ein „Service-Angebot“ der Kirche an ihre Mitglieder. Sie stellen dem Katholiken Wegweiser und Gefährten für den Glauben zur Seite.

Ulrich Nersinger im EWTN-Gespräch mit Robert Rauhut / Francisco Kröger / EWTN

In dunkler Zeit: Neue TV-Serie widmet sich der Kriegszeit im Vatikan

6. Juli 2019

Von CNA Deutsch

Pius XII. und die Ewige Stadt in den Jahren 1943-44

Frauen, die Kirchenmännern ins Gewissen reden, haben in der Kirche eine wichtige Rolle –  so wie die heilige Katharina von Siena, die hier auf das Treiben im Vatikan schaut.  / EWTN/Paul Badde

Frauen und Papstgeschichte. Eine Rezension.

30. September 2018

Von Martin Bürger

Ulrich Nersinger, der bekannte und beliebte deutsche Vatikanexperte, hat mit "Der Papst und die Frauen" im "Bernardus-Verlag" ein neues, kompaktes und kurzweiliges Buch vorgelegt, dass die Bedeutung des weiblichen Geschlechts im päpstlichen Rom hervorhebt.

Papst Pius X. fährt in der Kutsche zur Lourdesgrotte  / Archiv Nersinger

Pferde in päpstlichen Gefilden

18. Juli 2018

Von Ulrich Nersinger

Jahr für Jahr verfolgen zigtausende begeisterte Anhänger des Pferdesports in der Kaiserstadt Aachen live oder am Fernseher das "Weltfest des Pferdesports".  

Schwarzer Rauch quirlt aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle am 13. März 2013: Gegen Mittag hatte die erste Wahl des Tages noch keinen neuen Papst bestimmt. / CNA Deutsch / Jeffrey Bruno

Ungeklärte Todesfälle und andere "weniger fromme Dinge": Faszination Konklave bei EWTN

18. April 2018

Von AC Wimmer

Wenn der weiße Rauch aufsteigt: Selbst für Kirchenferne ist die Wahl eines Papstes spannendes Thema - auch wenn es dabei heute nicht gleich um ungeklärte Todesfälle und andere "weniger fromme" Dinge geht, die in der Sendung "Extra Omnes - Schauplatz Konklave" verhandelt werden. 

Vatikan-Experte Ulrich Nersinger (l.) mit EWTN-Redakteur Robert Rauhut. / EWTN.TV

Neue Vatikan-Serie "Extra Omnes - Schauplatz Konklave" mit Ulrich Nersinger

13. April 2018

Von Rudolf Gehrig / EWTN.TV

Eine neue Sendung bei EWTN. 

Garibaldi in Mentana, am 3. November 1867, in der Darstellung eines unbekannten Künstlers / Wikimedia / The Bridgeman Art Library Gemeinfrei

TV-Tipp: Sondersendung bei EWTN.TV zum "heißen Herbst" im Jahre 1867

30. Oktober 2017

Von CNA Deutsch

Es war ein "heißer Herbst" ganz anderer Art: Vor 150 Jahren, im Herbst 1867, fiel Giuseppe Garibaldi mit seinen Freischaren in den Kirchenstaat ein. 

Dreharbeiten in den USA: Ulrich Nersinger (links) und Robert Rauhut (rechts) mit den Kollegen von EWTN.TV in Alabama / EWTN.TV

Hinter den Mauern des Vatikans: Einblicke in die Geheimnisse der Papstwahlen

16. Oktober 2017

Von CNA Deutsch

Nach den erfolgreichen TV-Serien "Der unbekannte Vatikan" und "Die Päpste und der Islam" hat der weltweit größte katholische Fernsehsender EWTN.TV mit dem Eschweiler Buchautor, Theologen und Vatikankenner Ulrich Nersinger ein weiteres Projekt in Angriff genommen.

Ausschnitt der Sendung "DIe Päpste und der Islam" bei EWTN.TV / EWTN.TV

"Ein Dialog muss ehrlich sein": Ulrich Nersinger über die Ägypten-Reise des Papstes

20. April 2017

Von AC Wimmer

In einer guten Woche reist Papst Franziskus nach Ägypten. Der Besuch und sein Grundanliegen eines Dialogs mit dem Islam wird überschattet vom Terror der Islamisten und deren mörderischen Ideologie. Warum und wie ein Dialog mit dem Islam trotzdem möglich sein kann, und welche Rolle dabei die Papstreise spielen kann, ordnet im Interview mit CNA der Vatikanist und Autor Ulrich Nersinger ein.

"Die Isolation durch den Verlust territorialer Souveränität im Jahre 1870 wurde durch das Strömen gewaltiger Pilgermassen nach Rom in beeindruckender Weise für jederman sichtbar durchbrochen und zu einem wahren Triumph des Papsttums." / CNA/Erich Westendorp/Pixabay (digital bearbeitet)

"Eine neue Dimension des politischen Aufstiegs des Papsttums"

28. März 2017

Von AC Wimmer

"Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und die Macht der modernen Päpste" war das nicht nur aus aktuellen Gründen spannende Thema einer Tagung am Campo Santo Teutonico.

Kein Priester, aber Kardinal: Der spätere Großherzog der Toskana, Ferdinand I. aus dem Hause Medici. / Wikimedia (Ausschnitt)

Der Kardinal: Teil des Päpstlichen Leibes

22. Dezember 2016

Von VATICAN Magazin/CNA Deutsch

Kardinäle werden nicht ernannt, gewählt oder geweiht. Sie werden kreiert, geschaffen, und zwar allein durch eine Willensbekundung des Papstes. So ist ihre Stellung in der Kirche zwar einzigartig, mit höchsten Ehren und dem Privileg der Papstwahl ausgestattet, aber dennoch nur begrenzt eigenbestimmt. Und verlierbar.