Ökumenische Tagung im Bistum Trier berät über gemeinsamen Religionsunterricht

Klassenzimmer
MChe Lee / Unsplash

Bei einer ökumenischen Tagung im Bistum Trier haben katholische und protestantische Religionslehrer über einen möglichen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht beraten.

„Bei dem Modell werden Schülerinnen und Schüler nicht mehr aufgeteilt wie bisher, sondern gemeinsam von Lehrkräften beider Konfessionen unterrichtet“, erläuterte das Bistum Trier in einer Pressemeldung am Montag. „So vermittelt beispielsweise ein evangelischer Religionslehrer den Schülern das Thema Luther und Reformation, eine katholische Kollegin erklärt im nächsten Halbjahr die Rolle des Papstes.“

In manchen Bistümern ist der gemeinsame christliche Religionsunterricht bereits Praxis oder in der Vorbereitung. In der Diözese Trier gilt: „Das Modell wird bisher erst an einigen Grundschulen im Saarland erprobt – jetzt sind Gymnasien und Gesamtschulen im Bistum Trier dazu aufgerufen, sich für die Pilotphase zu melden, bei der sie von katholischen und evangelischen Experten begleitet werden.“

„Das Wissen, was genau die katholische von der evangelischen Religion unterscheide, fehle heute der Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, waren sich die Tagungsteilnehmenden einig“, wie das Bistum berichtete. „Mit dem neuen Modell könnten diese Unterschiede authentischer und spezifischer abgebildet werden, so Organisator Patrick Wilhelmy von der Schulabteilung des Bistums Trier.“

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