Franziskanerinnen von Heiligenbronn haben neue Generaloberin

Kloster Heiligenbronn
CatalpaSpirit / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Die Franziskanerinnen von Heiligenbronn haben eine neue Generaloberin gewählt. Die Geschicke der Gemeinschaft liegen nun für die nächsten fünf Jahre in den Händen von Schwester M. Dorothea Thomalla.

Schwester M. Dorothea „folgt auf Schwester M. Agnes Löber, die die Ordensgemeinschaft zehn Jahre lang leitete“, meldete das Bistum Rottenburg-Stuttgart, auf dessen Gebiet das Kloster Heiligenbronn liegt, dem die neue Generaloberin nun vorsteht. „Gemäß der Lebensordnung des Klosters kann eine Generaloberin höchstens zwei Amtsperioden hintereinander gewählt werden.“

Bereits vor ihrer Wahl war Schwester M. Dorothea als Generalvikarin in einer Leitungsposition innerhalb der Ordensgemeinschaft tätig. Sie machte ihre Profess im Jahr 1986 und ist gelernte Krankenschwester. Außerdem fungiert sie als Exerzitienbegleiterin und geistliche Begleiterin.

Das Kloster Heiligenbronn geht zurück auf die Mitte des 19. Jahrhunderts und widmete sich der Sorge um behinderte Menschen, etwa Gehörlose und Blinde. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörten rund 300 Schwestern der Gemeinschaft an.

Heute kümmert sich eine Stiftung um die ursprünglich der Gemeinschaft obliegenden Aufgaben: „Sie bietet vielfältige Angebote und Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe sowie in der Altenhilfe in verschiedenen Einrichtungen an über 30 Standorten im Südwesten an.“

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