Paderborner Weihbischof König würdigt „ganz neue Erfahrung von Kirche“ bei WJT in Lissabon

Weihbischof Matthias König
Till Kupitz / Erzbistum Paderborn

Das Charakteristische bei einem Weltjugendtag sei, dass die jungen Menschen „hier allein durch ihre große Präsenz eine ganz neue Erfahrung von Kirche machen“ können, sagte der Paderborner Weihbischof Matthias König am Dienstag vor dem offiziellen Auftakt zu der Veranstaltung in Lissabon.

„Aus unserem Erzbistum Paderborn sind trotz der schwierigen Zeiten 250 Jugendliche mitgekommen, das finde ich bemerkenswert“, betonte König. „Weltjugendtage sind eine große Erfahrung von Weltkirche. Das haben wir bei der gemeinschaftlichen Messe in Porto mit 16.000 Weltjugendtagspilgern aus allen Erdteilen schon erlebt. Ich bin ganz dankbar für diese internationale Feier des Glaubens.“

Die Pilger in Portugal seien „fröhlich gestimmt, alle freuen sich, dass es nach über vier Jahren wieder einen Weltjugendtag gibt und sie diese Gemeinschaft erleben können“.

„Wir haben hier überwiegend hoch engagierte junge Menschen, die sich als Ministranten, in Initiativen oder Jugendverbänden einbringen“, sagte der Weihbischof. „Sie freuen sich auf diese Erfahrung von Internationalität und dass ihren Glauben feiern können. Ich hoffe sehr, dass sie dieser Weltjugendtag stärkt, ihnen Kraft gibt für den Alltag.“

Papst Franziskus, der am Mittwoch nach Portugal reisen wird, um dort am Weltjugendtag teilzunehmen, der noch bis Sonntag dauert, habe „die Gabe, die Jugend zu begeistern“, zeigte sich König überzeugt. „Er versteht es zu inspirieren und uns anzutreiben. Er betont, dass Glauben zum Handeln führen muss, er hebt also die soziale Dimension unseres Engagements hervor.“