Erzbischof Burger präsentiert den heiligen Konrad als „Vorbild im Glauben“

Erzbischof Stephan Burger
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Der heilige Konrad „war unermüdlich unterwegs für Jesus Christus und sein Evangelium“, betonte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger zum Abschluss des Konradifests am Sonntag im Konstanzer Münster. „Er hat seine Diözese strukturell verändert gemäß den Gegebenheiten und Möglichkeiten seiner Zeit.“

Konrad lebte im 10. Jahrhundert und war Bischof der Diözese Konstanz, die bis 1821 bestand. Er war außerdem Abt des Klosters Rheinau auf der heute in der Schweiz gelegenen gleichnamigen Rheininsel. Das Kloster bestand – mit mehreren kurzen Unterbrechungen – bis ins 19. Jahrhundert fort, als es durch staatlichen Druck seine Pforten endgültig schließen musste.

In seiner Predigt erklärte Burger: „Konrad hat sich die Botschaft Jesu zu eigen gemacht, hat sie sich zu Herzen gehen lassen. Das Evangelium wurde zum Bestandteil seines Lebens, die Beziehung zu Christus zur Lebensgrundlage überhaupt.“

Entsprechend bleibe der Heilige „ein Vorbild im Glauben und im Herangehen, die notwendigen Veränderungen anzupacken und das in Zuversicht und mit aller Hoffnung, die aus dem Glauben erwächst“.