In den meisten US-Ordensgemeinschaften wurden 2025 keine feierlichen Gelübde abgelegt

Ordensfrauen (Symbolbild)
Ricardo Gomez Angel / Unsplash

In der großen Mehrheit der Ordensgemeinschaften in den Vereinigten Staaten hat im Jahr 2025 niemand die feierlichen Gelübde – auch ewige Profess genannt – abgelegt.

Das Center for Applied Research in the Apostolate (CARA) der Georgetown University stellte in seinem Bericht „Women and Men Professing Perpetual Vows in Religious Life: The Profession Class of 2025“ fest, dass 82 Prozent der Ordenseinrichtungen im Jahr 2025 niemanden vorweisen konnten, der ewige Gelübde abgelegt hätte.

Etwa jedes zehnte Institut gab an, man hätte eine feierliche Profess gehabt, während acht Prozent erklärten, im Jahr 2025 hätten zwischen zwei und neun Mitglieder ewige Gelübde abgelegt, so der Bericht.

Insgesamt gaben die befragten Ordensinstitute für das Jahr 2025 insgesamt 179 ewige Gelübde an – 74 Frauen und 105 Männer.

Von denjenigen, die ewige Gelübde abgelegt hatten, gaben 92 Prozent an, seit ihrer Geburt katholisch zu sein, während die übrigen, die konvertiert waren, diesen Schritt im Durchschnitt im Alter von 20 Jahren getan hatten. Fast alle Befragten gaben an, mindestens einen katholischen Elternteil zu haben und von ihren leiblichen Eltern aufgezogen worden zu sein.

Etwa 69 Prozent waren in den USA geboren, während 12 Prozent aus Asien, neun Prozent aus Lateinamerika und sieben Prozent aus Afrika stammten.

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Etwa die Hälfte der Befragten gab an, eine katholische Grundschule oder Mittelschule besucht zu haben, während ein Drittel eine katholische High School besuchte und etwa 39 Prozent ein katholisches College oder eine katholische Universität.

Vor ihrem Eintritt ins Ordensleben hätten fast alle der neuen ewigen Professen regelmäßig an Gebetsgruppen teilgenommen, hieß es, und etwa 92 Prozent besuchten vor ihrem Eintritt mindestens ein Programm zur Berufungsfindung.

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Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) gab an, dass sie von einer oder mehreren Personen davon abgehalten wurden, ins Ordensleben einzutreten.

„Seit 2010 beauftragt das Sekretariat für Klerus, geweihtes Leben und Berufungen der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) das Center for Applied Research in the Apostolate (CARA) an der Georgetown University mit der Durchführung einer Umfrage unter Ordensfrauen und Ordensmännern, die im jeweiligen Jahr in einer Ordensgemeinschaft, Provinz oder einem Kloster in den Vereinigten Staaten ewige Gelübde ablegen“, heißt es in dem Bericht. „Für dieses Projekt wurde CARA gebeten, Informationen über die Merkmale und Erfahrungen dieser Ordensleute zu sammeln und die Ergebnisse dem Sekretariat zur Verwendung für den Weltgebetstag des geweihten Lebens im Februar zu übermitteln.“

Die CARA-Studie umfasst Antworten von 520 von insgesamt 723 Oberen, was einer Rücklaufquote von etwa 72 Prozent unter den Ordensgemeinschaften in den USA entspricht. Von den 179 identifizierten Ordensgemeinschaften haben insgesamt 130, also 73 Prozent der 179, bis zum 6. Januar auf die Umfrage geantwortet.

Übersetzt und redigiert aus dem Original von EWTN News, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.