Philippinen: Katholischer Priester erschossen

Blaulicht eines Einsatzwagens der Polizei.
Gerd Altmann via Twitter

Pfarrer Nomer de Lumen aus der Diözese Antipolo, einem Suffraganbistum der der Erzdiözese Manila, ist am 9. September in seinem Zimmer erschossen aufgefunden. Er war 32 Jahre alt.

Das melden die päpstlichen Missionswerke unter Berufung auf Angaben der Ortskirche.

Nach laufenden Ermittlungen wurde die Leiche des Priesters gegen 15.45 Uhr Ortszeit von einem Mitarbeiter der Pfarrei in seinem Zimmer gefunden. Dieser informierte die Polizei. Am Tatort wurden ein Revolver und zwei Kugeln gefunden, und der Körper des Priesters zeigte eine tödliche Schusswunde am Kinn, so die Beamten.

Das Motiv der Tat ist noch nicht bekannt. Im Moment werden alle Hypothesen von den Ermittlern geprüft und es laufen Verhöre, so "Fides".

Priester, Ordensleute und Laien aus verschiedenen Pfarreien trauerten um den Verstorbenen und drückten ihre Zuneigung und Wertschätzung für Pfarrer Nomer in den sozialen Medien aus. "Dies ist ein schwerwiegender Verlust für unsere Gemeinde: ein junger und fähiger Priester, der so viel gegeben hat und noch viel für die pastorale und missionarische Arbeit hätte tun können", hieß es in einer Stellungnahme.

Pfarrer De Lumen war ein junger Priester, der erst kürzlich die Weihe empfangen hatte und im Dezember 2019 zum Vikar in der Pfarrei Johannes der Täufer in Taytay ernannt worden war. Er war Leiter der Kommission für soziale Kommunikation der Diözese Antipolo.

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