Abschied von Rennfahrerlegende Niki Lauda im Wiener Stephansdom

Requiem für Niki Lauda im Wiener Stephansdom
Foto: Joanna Lukaszuk-Ritter
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Zum ersten Mal ist ein ehemaliger Sportler im Wiener Stephansdom aufgebahrt und mit einem Requiem verabschiedet worden.

Die letzte Ehre erwiesen der Rennfahrerlegende rund 500 Trauergäste, darunter bekannte Namen und Prominente, von der "steirischen Eiche" Arnold Schwarzenegger über Kronprinz Salman bin Hamad Al Khalifa und Sebastian Kurz sowie Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen. 

Aus der "Formel 1" waren Weltmeister wie Lewis Hamilton, Jacky Stewat und Nico Rosberg gekommen, sowie dutzende Spitzenvertreter des Rennsports und "auffallend viele Skilegenden", wie die Agentur "Kathpress" berichtete. 

Lauda war am vergangenen Montag im Alter von 70 Jahren gestorben. Die Aufbahrung eines ehemaligen Sportlers im Stephansdom war eine Premiere. Dompfarrer Toni Faber verwies dazu im Vorfeld auf das Ersuchen der Familie und die große Anteilnahme der Öffentlichkeit. Zuletzt wurden der Maler Ernst Fuchs nach seinem Tod, davor unter anderen Kardinal Franz König, Otto Habsburg oder Franz Olah im Stephansdom öffentlich aufgebahrt.

Die Trauerfeier eröffnete Dompfarrer Faber mit den Worten: "Sterben ist für Christen nicht nur Verlust, sondern auch wie Heimkommen", berichtete "Kathpress".

"Im pochenden Herzen von Wien, im Stephansdom, den Niki Lauda selbst immer wieder besucht hat und gerade auch mit seinen Zwillingen Kerzen angezündet und gebetet hat, dürfen wir heute Abschied nehmen".

Der weltberühmte Rennfahrer, Pilot und Unternehmer war im Jahr 2011 wieder in die römisch-katholische Kirche eingetreten. 

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