Abtreibungsbefürworter stören Heilige Messe am Muttertag

Katholische Gläubige und Sicherheitskräfte geleiten sie aus der Kathedrale

Die Kathedrale Unsere Liebe Frau von den Engeln in Los Angeles
Foto: Andreas Praefcke (CC BY 3.0)

Katholische Gläubige und Sicherheitskräfte haben eine Gruppe von Abtreibungsbefürwortern aus der Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Engeln entfernt, als diese am Sonntag, dem 8. Mai - an dem in den USA und vielen anderen Ändern der Muttertag gefeiert wurde – eindrangen und den Gottesdienst zu störten.

An einem bestimmten Punkt während der Sonntagsmesse begann eine kleine Gruppe von Abtreibungsbefürwortern, die sich als Figuren des Romans und der Fernsehserie "The Handmaid's Tale" verkleidet hatten, in der Kirche herumzuschreien.

Die schnelle Reaktion der Gläubigen ermöglichte es, dass die Eucharistie kurz darauf normal fortgesetzt werden konnte.

Die Serie "The Handmaid's Tale" wurde von bekannten Katholiken wie dem spanischen Theologen José Antonio Fortea kritisiert, der warnte, dass sie "den Hass auf christliche Werte fördert".

Die Gläubigen und die Sicherheitskräfte ermahnten die Abtreibungsbefürworter das Gotteshaus zu respektieren. In einem Video, das in den sozialen Medien geteilt wurde, härt man, wie Gläubige sagen: "Respektieren Sie uns. Respektieren Sie uns!"

Die Abtreibungsbefürworter wurden zum Ausgang eskortiert und verließen schließlich die Kathedrale, in der viele Gläubige an der Heiligen Messe teilnahmen.

Die rot gekleideten Frauen hätten Parolen der Abtreibungsorganisation Ruth Sent Us (Ruth hat uns gesandt) gerufen. Diese Organisation hat ihren Namen von der verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg, einer Verfechterin des Recht auf Abtreibung.

Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Engeln ist die Hauptkirche der Erzdiözese Los Angeles, deren Bischof José Gomez ist.

Bischof Gomez stammt ursprünglich aus Mexiko, ist seit 2019 Vorsitzender der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten und gilt als überzeugter Verfechter des Rechts auf Leben.

Die neuesten Proteste und Drohunge der Abtreibungsbefürworter gegen Katholiken gründen auf einem kürzlich durchgesickerten Entwurf einer Mehrheitsmeinung des Obersten Gerichtshofs. Dieser würde darauf hindeuten, dass das liberale Abtreibungsrecht aufgehoben würde. Der Grundsatzentscheid "Roe v. Wade" aus dem Jahre 1973, mit seiner sehr weitgehenden Liberalisierung und Legalisierung der Abtreibung, würde damit gekippt.

Am Wochenende kam es im Land zu mindestens zwei weiteren Übergriffen:

In derKathedrale von New York belästigten Abtreibungsbefürworter Katholiken, die sich versammelt hatten, um den Rosenkranz zu beten und an der Heiligen Messe teilzunehmen.

In Madison (Wisconsin) wurd ein Pro-Life und Pro-Family-Zentrum verwüstet und durch einen Molotow-Cocktail in Brand gesteckt.

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