Benedikt XVI: Die Stimme der Theologischen Kommission gibt der Theologie Orientierung

In einer Botschaft zum 50. Gründungstag dankt der emeritierte Papst für die seriöse theologische Arbeit

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. mit den Ratzinger-Preisträgern Pater Paul Béré und Charles Taylor (2019)
Foto: Joseph Ratzinger - Papst Benedikt XVI. - Stiftung
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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung der Internationalen Theologischen Kommission, der gestern in der Päpstlichen Lateranuniversität begangen wurde, eine Botschaft an die Theologen - von denen viele mit ihm zusammengeabreitet hatten - verfasst.

Darüber berichtete ACI Stampa, die italienische Schwesteragentur von CNA Deutsch.

"Ich sende der Internationalen Theologischen Kommission meinen herzlichen Gruß und meinen besonderen Segen" beginnt der Text des emeritierten Papstes. Weiter heißt es: "Trotz aller Unzulänglichkeiten des menschliche Suchens und Fragens müssen wir ein Wort des Dankes aussprechen."

"Die Theologische Kommission hat, trotz aller Bemühungen, die gemeinschaftliche Einheit der Theologie und der Theologen der Welt nicht erreichen können", so Papst emeritus Benedikt.

Dennoch sei "die Stimme der Kommission auf alle Fälle eine Stimme geworden, die gehört wird, und die in gewisser Weise jene grundlegende Orientierung gibt, der ein seriöses theologisches Bemühen in diesem Moment der Geschichte folgen muss."

Der emeritierte Papst verbindet "den Dank für das, was in diesem Jahrhundert vollbracht wurde" mit "der Hoffnung auf weitere fruchtbare Arbeit." Er fügt hinzu: "Die Arbeit der Kommission hat mir die Freude der Begegnung mit anderen Sprachen und Formen des Denkens geschenkt. Das war für mich ständig Grund zur Demut, die die Grenzen des Eigenen sieht und so den Weg für eine größere Wahrheit öffnet." Denn, so Papst Benedikt XVI. am Ende "nur die Demut kann den Weg zur Wahrheit finden und die Wahrheit ist ihrerseits das Fundament der Liebe, aus der letztlich alles kommt."

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