Bischöfe Benins: "Eine Sexualität ohne Liebe macht uns nicht glücklich"

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Foto: Pixabay / StockSnap (CC0)
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"Den Umgang mit Sexualität muss man erlernen, denn sonst ist es wie mit einem Auto, wenn man keinen Führerschein hat: man wird Unfälle machen": Das haben die Bischöfe von Benin betont.

Am Ende ihrer Vollversammlung, in Bohicon im Süden des Landes, veröffentlichten die westafrikanischen Hirten eine Verlautbarung zur Sexualität und Sexualmoral, wie "Fides" berichtete. 

Auslöser ist die Einführung von neuen Lehrplänen für Aufklärungsunterricht an staatlichen Schulen des Landes. Die Bischöfe sind besorgt, dass die neuen Bildungspläne die sexuelle Freizügigkeit und die Verbreitung von Empfängnisverhütung aktiv fördern.

Aus diesem Grund hält es die Bischofskonferenz für angebracht, Erziehern und Familien Orientierungshilfen für eine korrekte Sicht im Umgang mit der Sexualität anzubieten, so "Fides".

"Sexualität", so die Bischöfe, "gehört zu Männern wie zu Frauen. Sie ist nicht auf Körperlichkeit beschränkt, sondern ist im Geist und im Herzen vorhanden. Alle Zellen des Körpers sind geschlechtlich, die ganze Person ist sexuell, auch in ihrer Art zu denken und zu lieben".

"Sexualität kommt von Gott"

Benins Bischöfe betonen in ihrer Mitteilung: "Sexualität kommt von Gott. Das heißt, wir müssen sie so leben, wie Gott es will".

Sexualität sei eine Kraft, die es dem Menschen ermögliche, zu lieben. "Dies ist ihr erster und wichtigster Zweck. Eine Sexualität ohne Liebe macht uns nicht glücklich ", heißt es in dem Dokument weiter.

Deshalb warnen die Bischöfe schließlich vor einer Sexualität ohne Liebe.

Es sei vor allem notwendig, die jungen Generationen dazu zu bringen, Sexualität im Geiste der Liebe zu leben, denn "Sexualität ist wie ein Haus, das gebaut werden soll. Zuallererst werden die Grundlagen gelegt. Wenn diese nicht solide sind, ist das Gebäude zum Einsturz verurteilt".

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