"Christen und Muslime: gemeinsam Zeugen der Hoffnung"

Bischof Bätzing schreibt "im Namen der deutschen Bischöfe und der Katholiken in unserem Land" Muslimen zum Fastenmonat Ramadan 2021

Bischof Georg Bätzing
Foto: Bistum Limburg
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Zum morgen beginnenden Fastenmonat Ramadan hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing von Limburg, den Muslimen in Deutschland eine Grußbotschaft übermittelt. Darin sendet er "im Namen der deutschen Bischöfe und der Katholiken in unserem Land" – so die Pressemitteilung – seine Segenswünsche.

Bischof Bätzing betont, dass Hoffnung ein Markenzeichen des gläubigen Menschen zu sein scheine, der auch angesichts von Krankheit und Leid nicht verzagen müsse. "Gemeinsam können Christen und Muslime Zeugen der Hoffnung sein: indem wir Werkzeuge des Friedens und der Gerechtigkeit werden, indem wir im Nächsten unseren Bruder und unsere Schwester erkennen."

Das Fasten biete gläubigen Menschen die Möglichkeit, den gewohnten Alltag zu unterbrechen, sich zu überprüfen und sich neu auf Gott auszurichten. "Gleichzeitig ist die Zeit des Fastens auch eine Zeit der Gemeinschaft – im familiären wie im öffentlichen Bereich", schreibt der Limburger Hirte zum Ramadan.

Bätzing erinnert in seinem Schreiben an den Appell von Papst Franziskus bei seiner Reise in den Irak. "Die Besinnung auf die Ursprünge unseres Glaubens an den einen Gott, dem auch Abraham schon vertraute, kann uns dabei helfen, uns gegenseitig als Schwestern und Brüder zu entdecken – allen Unterschieden und Schwierigkeiten zum Trotz", so Bätzing.

Der Fastenmonat für die weltweit rund zwei Milliarden Muslime – darunter Millionen deutschsprachige – beginnt am 12. oder 13. April und endet am 12. oder 13. Mai – je nach dem islamischen Kalender, dem Muslime folgen.

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