Christusstatue von Rio als Arzt "verkleidet"

Am Ostersonntag, den 12. April, wurde auf die berühmte Christusstatue in Rio de Janeiro (Brasilien) das Foto eines Arztkittels projiziert, um das medizinische Personal zu ehren, das gegen die Ausbreitung des Coronavirus und für die angesteckten Menschen kämpft. Darüber berichtete ACI Prensa, die spanische Schwesternagentur von CNA Deutsch.

Der Cristo Redentor (Christus, der Erlöser) auf dem Berg Corcovado wurde mit Arztkleidung und mit dem Wort "Danke" in verschiedenen Sprachen beleuchtet – als Anerkennung für all jene Personen, die in den Krankenhäusern ihr Leben riskieren.

Zudem wurde auch ein Video auf die Statue projektiert, in dem Ärzte Plakate mit dem Satz "Bleibt für uns und für alle zu Hause. Wir halten zusammen" in die Kamera hielten.

Die Statue Cristo Redentor stammt aus dem Jahre 1931.

Man sah auf der Statue ebenfalls die Flaggen verschiedener Länder, vor allem jener Länder, die von der Pandemie am meisten betroffen sind, wie Spanien, Italien, China, USA und Brasilien, zusammen mit dem Wort "Hoffnung", ebenfalls in mehreren Sprachen, um die Länder im Kampf gegen das Virus zu ermutigen.

Am Ende schloß der Satz "Tudo vai ficar bem" (Alles wird gut) die Präsentation.

Vor der Initiative wurde zu Füßen der Statue vom Erzbischof von Rio de Janiero, Kardinal Orani Tempesta, eine Heilige Messe gefeiert. Der Rektor des Priesterseminars, Pater Omar Raposo, überflog mit einem Hubschrauber die Stadt und segnete sie.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es in Brasilien über 20.000 COVID-19-Fälle und mehr als tausend Menschen sind bereits aufgrund des Virus gestorben.

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