Diese Schwestern helfen afrikanischen Migranten an der Grenze von Italien nach Frankreich

Ein Boot mit Migranten auf dem Weg nach Europa.
Foto: Geralt via Pixabay (Gemeinfrei)
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Es ist ein Projekt zum kommenden Welttag der Migranten und Flüchtlinge: Drei Monate lang werden Scalabrini Missionsschwestern in Ventimiglia, an der Grenze zwischen Frankreich und Italien, Migranten unterstützen. Die Ordensfrauen kommen aus Italien, den Philippinen und Brasilien und unterstützen Hilfsporjekte vor Ort, berichtet "Fides". 

Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit den italienischen Diözesen Ventimiglia-Sanremo und Imperia mit Blick auf den bevorstehenden Welttag am 29. September auf den Weg gebracht.

Das Projekt ist Teil der Aktivitäten der Scalabrini Missionsschwestern. Diese widmen sich seit ihrer Gründung im späten 19. Jahrhundert der Unterstützung von Migranten widmen.

Die Abteilung "Soforthilfe für Menschen unterwegs" der Schwestern, will an besonderen "hotspots" in der ganzen Welt präsent sein, um Flüchtlingen oder Menschen, die sich zur Auszuwanderung gezwungen sehen, zu helfen.

"Es ist eine Herausforderung, Menschen in Schwierigkeiten zu begleiten", so Schwester Neusa de Fatima Mariano, die Generaloberin der Scalabrini Missionsschwestern.

"Wir sind uns der Vielzahl von Grenzen bewusst, die für Migranten Orte der Not sind. Wir haben uns für die Umsetzung dieses neuen Projekts entschieden, um Migranten zu helfen, die Afrika und das Mittelmeer durchquert haben und nach Frankreich weiterreisen möchten. Grenzen sind immer Mauern: Sie müssen abgerissen werden, weil die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht mit einem Dokument, einem Stempel oder eine Urkunde quittiert werden kann. Der Wille, die Stadt Gottes und des Menschen zu bauen, wird, wie Papst Franziskus sagt, durch Brücken des Dialogs und der Hoffnung auf eine bessere und ruhigere Zukunft verwirklicht, die ein universelles Menschenrecht ist".

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